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SUMMARY:Mittagsvisite: Führer „Anatomisches Kabinett Wien“
DESCRIPTION:Am Dienstag, 23. September, um 12.30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder zu einer halbstündigen Mittagsvisite ein. Sammlungsleiter Dr. Alois Unterkircher nimmt seine Gäste diesmal mit in die Welt der Jahrmärkte und Schausteller.\nDie Veranstaltung findet nur vor Ort statt, eine Übertragung via Zoom kann aufgrund der aktuellen Sparmaßnahmen leider nicht mehr angeboten werden. Die Teilnahme ist kostenlos.\nUnterkircher stellt bei dieser Mittagsvisite einen Führer durch das „Anatomische Kabinett“ des Wiener Stadtpanoptikums aus der Zeit um 1900 vor. Laut Inhaltsverzeichnis waren in diesem Kabinett 136 Präparate ausgestellt, die neben den verschiedenen Entwicklungsstadien von Embryo und Fötus auch „Krankhafte Zustände des Menschen“, „Knochenbrüche“ oder „Folterwerkzeuge“ zeigten. In einem separaten Raum, der wohl nur Erwachsenen zugänglich war, wurden dem staunenden Publikum Modelle von Missbildungen und Geschlechtskrankheiten präsentiert, wobei es sich bei Letzteren wohl überwiegend um Wachsmodelle handelte.\nDerartige „Panoptiken“ lassen sich seit dem 18. Jahrhundert nachweisen und wurden als reisende Kabinette auf Jahrmärkten und Messen aufgestellt. Zunächst zeigte man dort vor allem Wachsnachbildungen von berühmt-berüchtigten Persönlichkeiten, ähnlich dem heutigen Wachsfigurenkabinett der „Madame Tussaud“. Ende des 19. Jahrhunderts verschoben sich die Schwerpunkte immer mehr zu anatomischen und pathologischen Modellen, was wohl der damaligen Begeisterung für Hygiene- und Gesundheits-Ausstellungen geschuldet war. Die 1920er Jahre läuteten schließlich das Ende derartiger Schauen ein.\nUnterkircher geht auf die Geschichte das bis 1918 bestehenden Wiener Panoptikums ein und beleuchtet, wie diese „Anatomischen Kabinette“ ihr Publikum durch eine Mischung aus Neugier, Abscheu und Aufklärung zu fesseln versuchten.\nEine Anmeldung ist nicht notwendig.\n
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