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SUMMARY:Mittagsvisite: ESWL-Anlage
DESCRIPTION:Am Dienstag, 30. September, um 12.30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder zu einer halbstündigen Mittagsvisite ein. Museumsdirektorin Professor Marion Ruisinger führt ihre Gäste diesmal in die Abteilung „Medizintechnik“ am Ende des Arzneipflanzengartens. Dort steht die „teuerste Badewanne der Welt“….\nDie Veranstaltung findet nur vor Ort statt, eine Übertragung via Zoom kann aufgrund der aktuellen Sparmaßnahmen leider nicht mehr angeboten werden. Die Teilnahme ist kostenlos.\nDie ESWL-Anlage wird bei Führungen auch gerne als „die teuerste Badewanne der Welt“ bezeichnet. Damit dürfte man auch gar nicht so falsch liegen. Doch was hat es damit auf sich?\nIn den 1960er Jahren zeigten Versuche die zerstörenden Eigenschaften von Schockwellen. Medizinische Forschungsgruppen setzten im Laufe von 15 Jahren dieses Phänomen in ein technisches Verfahren um, das als ESWL (extrakorporale Stoßwellenlithotripsie) weltweit bekannt wurde. Darunter versteht man die Nierensteinzertrümmerung mit Hilfe von Schockwellen, die außerhalb des menschlichen Körpers erzeugt werden und von dort gebündelt auf den Nierenstein auftreffen. Das weltweit erste klinisch eingesetzte Gerät zur Stoßwellenlithotripsie stand im Klinikum Großhadern. Heute gehört es zu den herausragenden Objekten des Deutschen Medizinhistorischen Museums.\nMuseumsdirektorin Professor Marion Ruisinger nimmt die Visitengruppe mit in den 2008 eröffneten Ausstellungsraum „Medizintechnik“, in dem die beeindruckende Anlage zu sehen ist, und erläutert ihre Funktionsweise und ihre Vor- und Nachteile.\nEine Anmeldung ist nicht notwendig.\n
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