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SUMMARY:Ergebnisse der Grabung an der B 16
DESCRIPTION:Am Mittwoch, den 25. Februar 2026, laden das kelten römer museum manching und der Keltisch-Römische Freundeskreis Manching e.V. zur nächsten Veranstaltung der beliebten Reihe »Manchinger Vorträge zur Archäologie und Geschichte« ein. Zu Gast sind um 18 Uhr Marina Lindemeier M.A. und Sebastian Hornung M.A. von der Pro Arch Prospektion und Archäologie GmbH (Ingolstadt). Sie referieren ab 18 Uhr zum Thema »Leben und Arbeiten im Oppidum von Manching – Erste Ergebnisse der Grabung an der B 16«.\nIm Dezember 2024 fanden die Grabungsarbeiten an der Bundesstraße 16 in der Keltensiedlung von Manching nach rund drei Jahren ihren Abschluss. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zum Schutz der Anwohner wurden die Verkehrsführung am westlichen Ortsausgang umstrukturiert sowie zwei Brücken und ein Lärmschutzwall errichtet.\nDiese Arbeiten machten umfassende archäologische Untersuchungen im Vorfeld des Baus erforderlich. Die insgesamt knapp 7000 Quadratmeter umfassenden Ausgrabungsflächen lagen nahe des Zentrums der latènezeitlichen Großsiedlung und schließen eine Lücke zwischen drei Altgrabungen der Römisch-Germanischen-Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts.\nIm Rahmen einer vorläufigen Auswertung der Grabungsergebnisse ergab sich innerhalb der beiden größten, räumlich voneinander getrennten Flächen ein merklicher Unterschied in der prähistorischen Nutzung der Areale: Im südlichen Teil lässt sich eine intensive Siedlungsaktivität mit Hausgrundrissen und einem Kulturhorizont nachweisen, wohingegen im Norden handwerkliche Tätigkeiten wie beispielsweise Eisenverarbeitung dominieren. Hier fanden sich Werkzeuge, zahlreiche Abfallgruben, mehrere Brunnen zur Wasserversorgung und große Mengen von Schlacken.\nIn ihrem spannenden Vortrag stellen Marina Lindemeier und Sebastian Hornung die Grabungsarbeiten sowie ausgewählte Fundstücke, Befunde und erste Ergebnisse der Auswertung vor. Dank einer engen Zusammenarbeit zwischen Grabungsfirma, Restaurierung, Anthropologie, Archäobotanik und Archäozoologie kann ein differenziertes Bild vom Leben und Arbeiten in diesem Bereich des Oppidums von Manching vor rund 2000 Jahren skizziert werden.\nDie Dauerausstellung des kelten römer museums ist am 25.02.2026 bis zum Beginn des Vortrags geöffnet ist. Eine Anmeldung zur kostenfreien Veranstaltung ist nicht erforderlich. (krm)\n
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