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SUMMARY:Als wir Gastarbeiter nach Ingolstadt kamen …
DESCRIPTION:Veranstaltung im Rahmen der Wiederaufnahme des Sezen Aksu-Liederabends „Istanbul“\nAm Sonntag, 22. Februar lädt das Stadttheater Ingolstadt in einer besonderen Matinee zu einem bewegenden Zeitzeugengespräch ein: Unter dem Titel „Als wir Gastarbeiter nach Ingolstadt kamen …“ berichtet Dündar Aykurt von seinem Lebensweg zwischen Aufbruch, Ankommen und Heimat.\nDündar Aykurt, 1938 in Istanbul geboren, kam 1962 – kurz nach Inkrafttreten des deutsch- türkischen Anwerbeabkommens – als Gastarbeiter nach Deutschland. Sein erster Versuch, eine Arbeitsstelle zu erhalten, scheiterte. Erst als ein anderer Bewerber absprang, bekam er kurzfristig den Zuschlag – angeblich, weil er einen Anzug trug. Zunächst führte ihn sein Weg nach Kassel, schließlich nach Ingolstadt.\nIn Ingolstadt begann für Aykurt ein neues Kapitel: Er arbeitete bei R.I.B., einem Rohrbaubetrieb in Unsernherrn, und lernte auf einem Faschingsball seine spätere Frau kennen – eine gebürtige Schanzerin. Aus der Begegnung wurde eine Familie, aus dem Provisorium eine neue Heimat.\nIn der Matinee erzählt Dündar Aykurt von seinem Ankommen in Ingolstadt, von Herausforderungen und Hoffnungen, vom Begriff der Heimat und vom Leben zwischen zwei Kulturen. Mit im Gespräch sind sein Sohn Erman Aykurt und seine Tochter Nuran Aykurt, die die Perspektive der zweiten Generation einbringen.\nDie Moderation übernimmt Stadtdramaturgin Lisa Schacher.Die Veranstaltung ist Teil der Auseinandersetzung des Theaters mit Stadtgeschichte und Erinnerungskultur und lädt dazu ein, persönliche Geschichten als Teil unserer gemeinsamen Geschichte zu begreifen.\nSie findet im Rahmen der Wiederaufnahme des Sezen-Aksu-Liederabends „Istanbul“ statt; begleitend dazu ist im Foyer des Theaters am Glacis eine Ausstellung mit Porträts und Erinnerungen Ingolstädter Gastarbeiter*innen zu sehen.\nPremiere und Aufführungsort\nSonntag, 22. Februar 2026, 11.00 Uhr, Foyer/Großes Haus\nEintritt ist frei\n
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