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SUMMARY:„Das Martyrium des heiligen Emmeram“: Geistiger Mittagstisch
DESCRIPTION:Eichstätt. (pde) – Mit dem spätgotischen Tafelbildzyklus zum Martyrium des heiligen Emmeram beschäftigt sich der „Geistige Mittagstisch“ am Mittwoch, 18. Mai, im Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt. Die etwa 20-minütige Führung mit Museumsleiterin Claudia Grund beginnt um 12.15 Uhr.\nDer in St. Emmeram in Regensburg begrabene Bischof gilt als bedeutender Glaubensbote Bayerns. Der Wandermönch, der zunächst als Bischof von Poitiers wirkte, gelangte während einer Missionsreise zur Verbreitung des Christentums Mitte des 7. Jahrhunderts an den bairischen Herzogshof von Theodo I. in Regensburg. Nachdem dieser ihn wohlwollend aufgenommen und Emmeram hier drei Jahre gewirkt hatte, fiel er laut Legende einer Familienfehde zum Opfer. Um 652 erlitt er ein grausames Martyrium.\nDie fünf Tafelbilder des Diözesanmuseums, wohl ehemals Teil eines Flügelaltars, entstanden um 1480 in der Gegend um Salzburg. Der Eichstätter Bischof Franz Leopold von Leonrod erwarb sie wahrscheinlich in seiner Zeit als Pfarrer von St. Zeno in Bad Reichenhall. „In faszinierender Ausführlichkeit schildern die Tafelbilder nicht nur das Geschehen, sondern auch viele Details der spätmittelalterlichen Alltagskultur“, sagt Claudia Grund.\nBei den „Geistigen Mittagstischen“ handelt es sich um Kurzführungen, bei denen die Museumsleiterin großes Bedeutendes wie kleines Feines in schmackhaften Häppchen serviert. Die Teilnahmegebühr inklusive Eintritt beträgt 2,50 Euro, Treffpunkt ist jeweils an der Museumskasse. In der diesjährigen Veranstaltungsreihe stehen Höhepunkte aus Schausammlung und Depot des Museums im Mittelpunkt. Das Domschatz- und Diözesanmuseum begeht 2022 sein 40-jähriges Bestehen in den repräsentativen Räumen beim Dom. Gleichzeitig kann das 1901 begründete Museum auf inzwischen 120 Jahre Sammlungsgeschichte zurückblicken. Weitere Informationen gibt es unter www.dioezesanmuseum-eichstaett.de.\nBild: Die Predigt des heiligen Emmeram. Foto: Helmut Bauer/Diözesanmuseum\n
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