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SUMMARY:Hybride Mittagsvisite: Fuchsie
DESCRIPTION:Am Dienstag, 28. Juni, um 12.30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder zu einer halbstündigen hybriden Mittagsvisite ein – vor Ort und via Zoom. Die Historikerin Daniela Hahn stellt dabei ein lebendes „Objekt“ vor: die Fuchsie – eine Pflanzengattung, die den Namen des Botanikers Leonhart Fuchs trägt. Die Veranstaltung ist kostenlos.\nLeonhart Fuchs (1501 – 1566) studierte an der Bayerischen Landesuniversität in Ingolstadt Medizin und unterrichtete hier später selbst als Professor. Er wurde aber nicht als Arzt berühmt, sondern als Botaniker. 1543 erschien sein deutschsprachiges „New Kreüterbuch“ – ein Arzneipflanzenbuch, das nicht zuletzt durch seine großartigen Pflanzenbilder berühmt wurde. In über 500 Holzschnitten bemühte er sich in enger Zusammenarbeit mit mehreren Künstlern, die Natur möglichst originalgetreu abzubilden.\nDie Pflanze, um die es in dieser Mittagsvisite geht, sucht man darin allerdings vergebens. Die „Fuchsia“ wurde erst viele Jahre später durch den französischen Mönch und Botaniker Charles Plumier (1646 – 1704) in Europa bekannt. Er erforschte im Auftrag des französischen Königs die Pflanzenwelt der Karibik. Seine Funde benannte er nach berühmten Botanikern – darunter Leonhart Fuchs!\nDaniela Hahn berichtet in dieser Mittagsvisite von Plumiers Forschungsreisen und beleuchtet die weitere Verbreitung der Fuchsie in Europa. Diese Pflanzengattung erfreute sich bald großer Beliebtheit. Sie weckte anfangs vor allem die Sammelleidenschaft von Botanikern und Adeligen, später auch die der einfachen Bürger.\nWegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine vorherige Anmeldung an der Museumskasse oder im Onlineshop des Museums empfohlen (Link auf der Homepage, www.dmm-ingolstadt.de ( http://www.dmm-ingolstadt.de )). Hier finden sich auch die Einwahldaten für die Zoom-Gäste (unter Aktuell / Alle Veranstaltungen).\n
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