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DESCRIPTION:Theaterstück von Hanoch Levin\nNach drei Erzählungen von Anton Tschechow • Deutsch von Doron Hamburger und Frank Weigand • Musik von Olivier Truan\nIrgendwo in einem entlegenen Dorf mit dem Namen Pupka lebt ein altes Ehepaar. Der Mann ist Sargbauer, dessen Geschäfte schlecht laufen, denn eine seltsame Krankheit hat die Dorfbewohner dahingerafft. In diesem ausgestorbenen Dorf werden die Dienste des Sargbauers nicht mehr gebraucht. Dann erkrankt seine Frau, und dem Alten wird bewusst, dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt und auch sie bald sterben werden. Angesichts des nahen Todes reut es den Mann, dass er seine Frau nie freundlich behandelt hat. Schließlich überwindet er seinen Geiz und entschließt sich, die Kranke zu einem Pfleger in den Nachbarort zu schaffen. Mitten in der Nacht brechen sie auf. Auf dem Weg treffen sie auf andere Reisende: Sie begegnen einer jungen Mutter mit ihrem schwerkranken Kind, treffen auf zwei Prostituierte samt ihren versoffenen Kunden und schließlich ist da der vereinsamte Kutscher, der niemanden zum Reden hat, außer seinem Pferd. Sie alle haben eine Gemeinsamkeit: Das Leben scheint hinter ihnen zu liegen. Ausgenommen davon scheinen drei Engel, die diese Reise der Verlorenen als heiter gestimmte Seelenfänger begleiten.\nHanoch Levins Text variiert Motive dreier Kurzgeschichten von Anton Tschechow. Das Stück, das Levin als ein »Todesmärchen« bezeichnete, ist ein zeitlos-archaisches, wunderbar komponiertes Drama des Abschieds. Mit ausdrucksstarken Bildern voller Poesie und durchwebt von Levins einzigartigem Humor erzählt das Stück von verpassten Gelegenheiten und über der Absurdität menschlichen Strebens.\n»Ein traumverlorenes Stück über den verzweifelten Versuch der Menschen, in Würde zu leben, angesichts des unaufhaltsamen Scheiterns. Und ein leises Lachen von Samuel Beckett ist im Hintergrund immer wieder zu hören….«, sagt Regisseur Knut Weber.\nPremiere: 07.10.2022\nMusikalische Leitung:\nAriel Zuckermann, Olivier Truan\nRegie:\nKnut Weber\nAusstattung:\nSusanne Hiller\nDramaturgie:\nIsabel Ilfrich\nTheatervermittlung:\nBernadette Wildegger\nPremiere am 7. Oktober 2022, Kleines Haus\n
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