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SUMMARY:Vernissage REQUIEM – Bilder von Viktor Scheck
DESCRIPTION:Vom 15. Januar bis 5. Februar präsentiert die Städtische Galerie Harderbastei in der Reihe „Kunststücke“ die Ausstellung „REQUIEM – Bilder von Viktor Scheck“.\nViktor Schecks Bilder begegnen dem Prinzip einer naturwissenschaftlichen Sichtweise in der Bildenden Kunst mit einem Gegenentwurf von subjektiver, sinnlicher und romantischer Erfahrung, die er als wandernder Maler, ausgestattet mit großer Empathie für die Natur und Kulturlandschaft, in seine Arbeit einfließen lässt.\nDer Maler fokussiert seinen Blick besonders auf die stärker werdenden Gefährdungen unserer natürlichen Umwelt und beschreibt in dunklen und düsteren Entwürfen ein fast auswegloses Szenario.\nSpeziell die Landschaft des Donaumooses, die seit über 200 Jahren unter der Urbarmachung, Entwässerung, Artenschwund und Kolonisierung leidet, widmet der Maler große Aufmerksamkeit in seinen dunklen Sepia- und Tuschebildern.\nDas Zeitalter des Menschen – Anthropozän – wird sehr kritisch kommentiert. So auch die Serie „Die Welt ist nicht nett“, die sich mit Dramatik, Ausweglosigkeit und Endzeitstimmung den Schauplätzen kriegerischer Auseinandersetzungen widmet. Das Leichentuch ist bildhaft ausgebreitet.\nHelle Farben und Licht erwarten die Besucher/-innen im kleinen Separee. Zwei Dutzend Aquarelle und kleinformatige Arbeiten, meistens entstanden nach Wanderungen der letzten Jahre in ganz Deutschland sind eher Rückblick in eine verlorene Zeit.\nSo schwebt über der Ausstellung der Satz des Griechen Sophokles: „Vieles ist ungeheuer. Aber nichts ist ungeheurer als der Mensch.“\nDie Ausstellung wird am Samstag, 14. Januar, um 19 Uhr eröffnet.\nBegrüßung: Gabriel Engert, Referent für Kultur und Bildung, und Werner Kapfer, Bildende Kunst\nViktor Scheck ist an den Sonntagen, 15. Januar und 5. Februar, jeweils von 13 bis 17 Uhr anwesend.\nÖffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 11 Uhr bis 18 Uhr\nLaufzeit: 15. Januar bis 5. Februar\nOrt: Städtische Galerie Harderbastei, Oberer Graben 55\n
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