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SUMMARY:Vernissage GOLDSTRAND in der Harderbastei
DESCRIPTION:Vom 18. Juni bis 9. Juli präsentiert die Städtische Galerie Harderbastei die Ausstellung GOLDSTRAND von Babette Ueberschär.\nVor 23 Jahren, zur 750-Jahr-Feier der Stadt Ingolstadt, verspiegelten temporär 122 Plexiglasspiegel die Schießscharten der Infanteriemauer im Klenzepark Ingolstadt. Die Schießscharten wurden wohl nie benützt, doch waren sie für ein potenzielles kriegerisches Handeln vorgesehen. Für die Künstlerin war ein absurdes Phänomen ausschlaggebend für dieses Projekt: Die sich spiegelnde Altstadt bildet die Schussrichtung, auf die aus den Scharten gezielt werden sollte. Die Donau, auf der man den Feind erwartete, verläuft nämlich genau zwischen Altstadt und Festungsanlage.\nDie Installation GOLDSTRAND ist ein Upcycling-Projekt: Im Jahr 2019 sortierte die Künstlerin 80 noch gut erhaltene Spiegel aus und begann sie zu bearbeiten. Aus den einzelnen eingebauten Spiegeln, wie sie im Jahr 2000 zu sehen waren, sollte nun eine geschlossene Spiegelfläche werden. Das Thema GOLDSTRAND wurde der Arbeitstitel. Ein Sehnsuchtsort, ein Erinnerungsort sollte entstehen. Sie entschied sich für Gravur als Zeichnung und Malerei mit Goldpigmenten. Auf diese Weise verband sie die einzelnen Spiegelflächen miteinander.\nAuf den ersten Blick sieht es aus, als hätte feiner Sand die Spiegelfläche locker überweht, dann erkennt man Steine, Muscheln, Pflanzen und auch Figürliches. Die 80 Platten sind nicht als Einzelstücke gedacht, sondern wie ein Mosaik in einer feststehenden Kombination zusammengesetzt, sodass sich Einzelbilder oft über mehrere Platten ausdehnen.\nDas Thema Gold war neu für Babette Ueberschär, denn bisher hatte sie eher eine Aversion gegen diese Farbe bzw. dieses Material, doch zunehmend entdeckte sie, dass der Einsatz von Gold durchaus sinnvoll für ihre Arbeiten sein kann.\nNeu und anfangs irritierend war für sie auch, dass sie sich während des Prozesses der Bearbeitung selbst im Spiegel erblickte. Die Pandemie verschaffte ihr genügend Zeit und Ruhe, sich der aufwändigen Bearbeitungsweise zu widmen.\nSeit Jahren und immer wieder interessiert sich Babette Ueberschär für den Bilderatlas „Mnemosyne“ des Kunsthistorikers Aby Warburg (1866-1929). Seine faszinierenden Denk- und Bilderwelten gehen auf ein kollektives Gedächtnis zurück, mit ihm nahm das Nachdenken über Kunst und die Geschichte der Kunst eine entscheidende Wende.\nAuch bei GOLDSTRAND geht es um kollektives Erinnern und die daraus entstehenden Bildwelten. Während des Arbeitens tauchten immer wieder inhaltliche Fragen auf wie: Halten sich Menschen deshalb so gerne am Meer auf, weil dort das Leben begonnen hat? Wie entstanden die ersten Pflanzen, Fische und Landtiere bevor es überhaupt Menschen gab? Wie auch immer, das Wasser bzw. das Meer hat für Menschen eine große Anziehungskraft.\nZusätzlich zur Spiegelinstallation entstanden in den vergangenen Jahren weitere Bilder und Objekte, die die Thematik weiterführten. Die Künstlerin versteht sie als angeschwemmtes „Strandgut“, als Metaphern, als angeschwemmte Geschichten. So z.B. die zwei Bilder zu „Undine geht“ von Ingeborg Bachmann, die Bilder „Botschaft 1 und 2“, „Wasserblumen“ und „Schwarze Blumen“, „Hase“ und „Krähe“ sowie die Objekte „Löffel“, „Heimat“, „Nest“, „Opferkästchen“, „Erleuchtung“, „Libelle“, „Geflecht“ und „Kissen“.\nIn ihrem Buchprojekt „Lifeline“, das die Künstlerin 1999 begonnen hat, sind in den letzten Jahren immer wieder Arbeiten und Texte entstanden, in denen Gold als Farbe eingesetzt wurde. Einige davon sind auch im Katalog abgebildet.\nEröffnung: Samstag, 17. Juni, 18 Uhr\nBegrüßung: Kulturreferent Gabriel Engert\nKünstlergespräch: Dr. Isabella Kreim und Babette Ueberschär\nÖffnungszeiten: Do bis So, 11 bis 18 Uhr\nLaufzeit: 18. Juni bis 9. Juli\nOrt: Städtische Galerie Harderbastei, Oberer Graben 55\n
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