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SUMMARY:Premiere: SPUREN UND GEISTER
DESCRIPTION:Eine Koproduktion mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt\nTeil 1: Thomas Köck »und alle Tiere rufen: dieser titel rettet die welt auch nicht mehr (monkey gone to heaven). ein rquiemmanifesto of extinction«\nTeil 2: Georg Friedrich Händel »La Bellezza ravveduta nel trionfo del Tempo e del Disinganno. Oratorio in due parti«\nRegie: Knut Weber\nMusikalische Leitung 1: Malte Preuß\nMusikalische Leitung 2: Ariel Zuckermann\nAusstattung: Susanne Hiller\nVideo: Stefano di Buduo\nChoreografie: David Williams\nMit: Mira Fajfer, Paula Gendrisch, Amélie Hug, Sebastian Kremkow, Sarah Schulze- Tenberge\nGesang: Marianna Herzig / Dana Marbach, Elif Aytekin / Tehila Nini Goldstein, Ludwig Obst / Francisco Fernandez Rueda, Joel Vuik / Constantin Zimmermann\nDer Text von Thomas Köck ist eigentlich kein Theaterstück, sondern ein Wut- und Aufschrei über das Verschwinden der Arten. In einem schmerzhaften Strom der Erinnerung werden die Lebewesen wieder beschworen, die durch Schuld des Menschen die Welt verlassen mussten. Der grenzenlose Fortschrittsglaube kulminiert in einem Wirtschaftssystem, das unsere Existenz und damit sich selbst unwiederbringlich zerstört.\nHändel komponierte das Oratorium 1707 in Italien. Es ist ein Werk über Schönheit und Vergänglichkeit; über das Leben im Hier und Jetzt in Luxus und grenzenlosem Genuss einerseits und der Konfrontation mit Vergänglichkeit, Tod und Verfall andererseits. Ein Oratorium reich an schönster und virtuoser Musik. Der Kampf zwischen »carpe diem« und »memento mori« inspirierte den jungen Komponisten zu seinen schönsten Arien und Musikstücken.\nBei Händel triumphieren die Zeit und die Erkenntnis. Thomas Köck berichtet vom Triumph des Vergnügens und dem damit verbundenen apokalyptischen Ende der Welt.\nNach der Kammeroper »Pimpinone oder Die ungleiche Heirat« (Georg Philipp Telemann), der szenischen Aufführung von »Stabat Mater« (Giovanni Battista Pergolesi) auf dem Dach der AUDI-Entwicklung und der Kinderoper »Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor« (Martin Baltscheit) ist diese Produktion die vierte und herausforderndste Kooperation zwischen Stadttheater und GKO Ingolstadt.\nPremiere: 05. Oktober 2022, 19:00 Uhr, Großes Haus\n18:30 Uhr Einführung im Foyer\nAriel Zuckermann ist seit der Saison 2015/2016 Musikdirektor des Israel Chambers Orchestra und zählt mittlerweile zu den gefragtesten Dirigenten seiner Generation. Zuckermann absolvierte sein Dirigierstudium an der Königlichen Musikhochschule in Stockholm bei Jorma Panula und bei Bruno Weil an der Musikhochschule München. Von 2007 bis 2011 wurde er zum Chefdirigenten des traditionsreichen Georgischen Kammerorchesters Ingolstadt gewählt, zu dem er 2021 als künstlerischer Leiter zurückkehrte.\nKnut Weber studierte Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie an der FU Berlin. Als Dramaturg war er am Landestheater Tübingen, am Theater Wilhelmshaven sowie am The- aterhaus Stuttgart. Er war Intendant in Reutlingen und am Landestheater Tübingen sowie Schauspieldirektor am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Seit 2011 ist Knut Weber Intendant am Stadttheater Ingolstadt.\nThomas Köck, geboren 1986 in Steyr, Oberösterreich. Er wurde durch Musik sozialisiert und studierte Philosophie in Wien sowie Szenisches Schreiben und Film an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitete beim »theatercombinat wien«, war mit einem Dokumentarfilmprojekt über Beirut zu Berlinale Talents eingeladen, war Hausautor am Nationaltheater Mannheim, bloggt mit Kolleg*innen auf »nazisundgoldmund.net« gegen rechts und entwickelt mit Andreas Spechtl unter dem Label »ghostdance konzertante readymades«. Für seine Theatertexte wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. 2018 mit dem Literaturpreis »Text & Sprache« des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft sowie 2018 und 2019 mit dem Mülheimer Dramatikpreis, zuletzt auch mit dem Publikumspreis der Mülheimer Theatertage NRW.\nGeorg Friedrich Händel Georg Friedrich Händel ist, neben Johann Sebastian Bach, der bedeutendste Komponist des Barockzeitalters. Vor allem in den Gattungen Oper und Oratorium nehmen seine Werke einen singulären Rang ein, mit dem sich kein anderer Komponist dieses Zeitalters messen kann. Neben den weltberühmten Orchestersuiten Wassermusik und Feuerwerksmusik haben rund 40 Opern und 25 Oratorien, darunter »Der Messias«, bereits zu seinen Lebzeiten Händels Ruhm begründet. Damals wie heute stehen diese Werke im Zentrum des Interesses von Klassikliebhabern in aller Welt. Aber auch in vielen anderen gängigen Musikgattungen seiner Zeit hat Georg Friedrich Händel bedeutende Kompositionen hinterlassen.\nStadttheater Ingolstadt • Schlosslände 1 • 85049 Ingolstadt\nTel.: (0841) 305 47 200 • www.theater.ingolstadt.de ( http://www.theater.ingolstadt.de )\n
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