Filmabend des Hospizvereins
Über das Sterben zu sprechen, fällt vielen Menschen schwer. Zwei Filme, die sich auf ganz unterschiedliche Weise mit dem Lebensende, mit Abschied und der Frage nach dem richtigen Umgang mit dem Tod beschäftigen, zeigt der Hospizverein Ingolstadt mit Unterstützung der Volkshochschule Ingolstadt im November.
Den Auftakt macht am Donnerstag, 12. November, um 18.30 Uhr Andreas Dresens vielfach ausgezeichnetes Drama „Halt auf freier Strecke“. Frank und Simone haben sich mit ihren Kindern ein glückliches Familienleben aufgebaut. Doch als bei Frank ein unheilbarer Hirntumor diagnostiziert wird, gerät der Alltag der Familie aus den Fugen. Der Film erzählt eindringlich und zugleich mit großer Nähe zum Leben, wie eine Familie mit Krankheit, Sterben und Abschied umgehen muss.
Am Donnerstag, 26. November, um 18.30 Uhr folgt „Sterben für Beginner“, ein Drama aus dem Jahr 2024, das sich dem Thema mit einer ganz anderen Tonlage nähert. Eric weiß nicht, wie man sich von einem unheilbar kranken Menschen verabschiedet. Deshalb bewirbt er sich kurzerhand bei einem Bestatter. Als sein bester Freund Alex stirbt, gerät Eric zwischen die Fronten der Familie und muss sich plötzlich ganz praktisch mit Tod und Bestattung auseinandersetzen.
Beide Filme laden dazu ein, sich mit einem Thema auseinanderzusetzen, das alle betrifft – und zeigen dabei, dass neben Trauer und Schmerz auch Menschlichkeit, Nähe und sogar Humor ihren Platz haben können. Die Filmabende finden im Kino der Volkshochschule Ingolstadt, Hallstraße 5, statt. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen bietet die vhs Ingolstadt in der Hallstraße 5 telefonisch unter der Nummer 0841 305-1854, per E-Mail an vhs@ingolstadt.de oder online unter www.vhs-in-ei.de.
