Freilicht-Saisoneröffnung Haus im Moos
Am Sonntag, 30. März, öffnet das Haus im Moos wieder sein Freilichtmuseum mit den historischen Häusern für Besucherinnen und Besucher.
Am Eröffnungstag ist besonders viel geboten: Es gibt um 13:30 Uhr eine kostenlose Führung mit Chefin Steffi Klatt und um 15 Uhr können die Wisente bei der Fütterung bestaunt werden. Natürlich hat auch die Museumsgaststätte Rosinger Hof mit dem großzügigen Biergarten geöffnet und lädt zu einer zünftigen Stärkung ein.
Geschäftsführerin Steffi Klatt freut sich über die bevorstehende Öffnung: „Es gibt nichts schöneres, als den Frühling in unserem wunderschönen Freilichtmuseum zu begrüßen. Besonders spannend: Wir werden rund um den Eröffnungstag die Schwelle zu einer halben Million Besuchern überschreiten. Für unseren fünfhunderttausendsten Ehrengast haben wir natürlich eine ganz besondere Überraschung.“ Dr. Judit Tuschak, Leiterin der Umweltstation, ist stolz auf das vielfältige Jahresprogramm, das von Kleidertauschpartys über Pilzführungen bis hin zur sozialkritischen Karikatur-Ausstellung ‚Glänzende Aussichten‘ von Misereor (zu sehen bis 4. Mai) viel zu bieten hat.
Wermutstropfen Eintrittsgeld
Etwa 20 000 Besucherinnen und Besucher, besuchen jedes Jahr das Haus im Moos. Einfach reinspazieren ist mit dieser Sommersaison aber passé: „Wir sind gezwungen, Eintritt zu verlangen,“ erklärte Steffi Klatt beim Pressetermin und fügte hinzu: „Es tut mir leid, dass es so ist.“ In den Corona-Jahren, wo viele Familien weniger Geld zur Verfügung hatten, hat das Haus im Moos auf Eintritte verzichtet, um möglichst vielen Menschen den Besuch zu ermöglichen. Diese Regelung ist bis 2024 beibehalten worden, nun aber hätten sich „die finanziellen Zeichen gedreht“. Die Kommunen müssen sparen, die Betriebskosten steigen und so werden mit dem Saisonstart 2025 werden wieder Eintritte erhoben. Die Tageskarte für Erwachsene kostet fünf Euro, Kinder und Jugendliche zahlen maximal einen Euro Eintritt, dazu gibt es zahlreiche Ermäßigungen oder Jahresangebote: „Wir wollen für Kinder und Jugendliche nicht abschreckend sein,“ betont Steffi Klatt.
