Hybride Mittagsvisite: Ophthalmotrop nach Ruete
Am Dienstag, 3. September, um 12.30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder zu einer halbstündigen hybriden Mittagsvisite ein – vor Ort und via Zoom. Museumsdirektorin Prof. Marion Ruisinger stellt ein besonders anschauliches Objekt aus der augenärztlichen Sammlung des Hauses vor: das Ophthalmotrop nach Ruete.
Die Teilnahme ist kostenlos.
In den 1980er Jahren konnte das Deutsche Medizinhistorische Museum durch Unterstützung des Freistaates Bayern und privater Spender die ophthalmologische Sammlung des Augenarztes Dr. Thilo von Haugwitz erwerben. Die Sammlung beinhaltet über 700 Objekte zur ophthalmologischen Diagnostik und Therapie. Viele davon erschließen sich erst nach längerer Betrachtung und Beschäftigung mit dem Gerät. Nicht so das „Ophthalmotrop“ (wörtlich: Augenwender) nach Christian Georg Ruete (1810-1867) aus dem Jahr 1857. Hier genügt ein Blick, und schon erkennt man, dass hier ein Augenpaar nachgebaut wurde. Aber was hat es mit den merkwürdigen Schnüren auf sich, die an den beiden hölzernen Augäpfeln angebracht sind? Und warum hängen daran kleine Gewichte?
Museumsdirektorin Prof. Marion Ruisinger erläutert bei dieser Mittagsvisite die Funktion des Ophthalmotrops und skizziert den mühsamen Forschungsweg, den Ruete für dessen Entwicklung zurücklegen musste.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Einwahldaten für Zoom-Gäste sind auf der Homepage www.dmm-ingolstadt.de zu finden (unter Aktuell / Alle Veranstaltungen).
