Hybride Mittagsvisite: Sprengschädel

    Am Dienstag, 24. September, um 12.30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder zu einer halbstündigen hybriden Mittagsvisite ein – vor Ort und via Zoom. Museumsdirektorin Marion Ruisinger stellt diesmal ein Objekt aus der anatomischen Sammlung des Hauses vor: einen sogenannten „Sprengschädel“. Die Teilnahme ist kostenlos.

    Wie ein menschlicher Schädel aussieht, weiß jeder. Das Schädelmotiv hat längst die Welt der Friedhöfe verlassen und sich auf Kleidung, Accessoires und – als Tattoo – auf unseren Körpern ausgebreitet. Doch all diese Bilder zeigen nur den Blick von außen. Sie verraten nichts über den anatomischen Bau des Schädels, über seine Höhlen, Nähte und inneren Oberflächen. Dabei ist gerade dieser Aspekt besonders spannend – und besonders schwierig darzustellen.

    In der Mittagsvisite stellt Professor Marion Ruisinger eine spezielle Präparationstechnik vor, die den dreidimensionalen Bau des menschlichen Schädels anschaulich machen soll: einen sogenannten „Sprengschädel“, bei dem die 22 Knochen, aus denen der Schädel besteht, wie bei einer Explosionszeichnung im Raum schwebend montiert sind. Neben dieser dreidimensionalen Darstellung gab es in der Geschichte der anatomischen Bildgebung aber auch zweidimensionale Verfahren, mit denen man die komplizierten Lageverhältnisse der Schädelknochen zu veranschaulichen suchte.

    Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Einwahldaten für Zoom-Gäste sind auf der Homepage www.dmm-ingolstadt.de zu finden (unter Aktuell / Alle Veranstaltungen).

    Schlagwörter:

    Datum

    Sep. 24 2024
    Abgelaufen!

    Uhrzeit

    12:30 - 13:00

    Standort

    Deutsches Medizinhistorisches Museum
    DMMI, Anatomiestraße 18-20, 85049 Ingolstadt
    Webseite
    http://www.dmm-ingolstadt.de

    Kategorie

    Veranstalter

    Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt
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