Künstliche Hüftgelenke in der Mittagsvisite
Am Dienstag, 16. Juni, um 12.30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum zu einer halbstündigen Mittagsvisite ein. Museumsdirektorin Prof. Marion Ruisinger hat diesmal mit dem Unfallchirurgen Prof. Hans-Georg Palm einen Experten aus dem Klinikum Ingolstadt zu Gast. Das gemeinsame Thema: Künstliche Hüftgelenke.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Voranmeldung ist nicht notwendig.
Prof. Hans-Georg Palm und Prof. Marion Ruisinger packen gemeinsam einen großen schwarzen Koffer aus. Darin finden sich „Köpfe“, „Pfannen“ und „Schäfte“ aus Keramik und Metall – die Bestandteile von künstlichen Hüftgelenken. Vor rund 50 Jahren zog vermutlich ein Vertreter der Herstellerfirma mit diesem Koffer durch die Lande, um Chirurgen von seinem Produkt zu überzeugen. Ausgehend von diesem Koffer und von explantierten Implantaten aus der Sammlung des Museums werden zentrale Problemstellungen und wichtige Entwicklungsschritte hin zu den heute üblichen künstlichen Hüftgelenken erläutert.
