Mittagsvisite: Heiligenbild „Wunderheilung zu Absam“
Am Dienstag, 24. Februar, um 12.30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder zu einer halbstündigen Mittagsvisite ein. Sammlungsleiter Dr. Alois Unterkircher stellt seinen Gästen ein kleines Heiligenbildchen vor, das eine „Wunderheilung“ dokumentiert. Die Veranstaltung findet nur vor Ort statt, eine Übertragung via Zoom kann aufgrund der aktuellen Sparmaßnahmen leider nicht mehr angeboten werden. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Das auf den ersten Blick eher unscheinbare Bildchen der „Wunderheilung“ belegt, dass Kranke zu allen Zeiten nicht nur auf ärztliche, sondern auch auf himmlische Hilfe vertraut haben. In ihrer Not begaben sich Leidende häufig an einschlägige Wallfahrtsorte und baten Maria, Jesus oder lokale Heilige um Gesundung oder um seelische Unterstützung für das Ertragen ihrer Leiden. Und manchmal geschah tatsächlich ein Wunder!
Das Heiligenbildchen ist in der sogenannten Stanzspitzen-Technik gefertigt und stammt aus dem Tiroler Wallfahrtsort Maria Absam. Es wurde um das Jahr 1863 massenhaft gedruckt und wohl zu „Werbezwecken“ unter das gläubige Volk gebracht. Unterkircher geht näher auf die Geschichte des Wallfahrtsortes ein und führt aus, wem 1863 durch das Absamer Gnadenbild das Wunder einer Heilung widerfahren sein soll.
