Vortrag mit Diskussion über digitalen Nachlass
Was passiert mit den digitalen Spuren, die ein Mensch nach seinem Tod hinterlässt? Mit dieser Frage befasst sich ein Vortrag des Diözesanbildungswerks Eichstätt am Freitag, 19. Juni, um 19 Uhr im Dompfarrsaal (Pater-Philipp-Jeningen-Platz 4) in Eichstätt.
Sabine Landes aus Gunzenhausen, Gründerin des Informationsportals „digital-danach“, spricht über ethische Aspekte des digitalen Nachlasses. Wer stirbt, hinterlässt heute meist auch ein digitales Erbe. Dazu gehören beispielsweise Fotos, Texte oder Videos, die auf technischen Geräten wie Computern oder Smartphones sowie im Internet gespeichert sind. Ebenso zählen dazu Social-Media-Profile, Websites, Blogs, Kundenkonten, Online-Abonnements, PayPal-Guthaben oder digitale Währungen wie Bitcoin. Doch wem gehören diese Daten, und wie ist ihre Nutzung datenschutzrechtlich geregelt? Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es, damit Angehörige Zugriff auf diese digitalen Daten erhalten? Nach dem Vortrag und der anschließenden Diskussion zu diesen Themen stellen Studierende erste Entwürfe für einen digitalen Gedenkfriedhof vor.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der School of Transformation and Sustainability der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro. Anmeldung beim Diözesanbildungswerk unter Tel. (08421) 50-641 oder per E-Mail an erwachsenenbildung@bistum-eichstaett.de.
