Start der Saison 2022: Diözesanmuseum feiert Jubiläum

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Nach der Winterpause öffnet das Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt am Freitag, 1. April, wieder seine Türen für den Publikumsbesuch. Der Start in die neue Saison ist mit einem Jubiläum verbunden: 1982 und damit vor 40 Jahren wurde das Museum in seinen jetzigen Räumen beim Dom wieder eröffnet, nachdem es seit seiner Begründung im Jahre 1901 schon mehrfach seine Heimat wechseln musste.

Zu seinem Jubiläum bietet das Diözesanmuseum ein abwechslungsreiches Programm für jedermanns Geschmack und Interessen. Am internationalen Museumstag, Sonntag, 15. Mai, heißt es erst einmal „Das Museum entdecken“. Unter dem Titel „Gold, Silber und Edelstein“ sind insbesondere die Kinder eingeladen, sich von Kunstwerken des Museums zu eigenen kleinen Schätzen inspirieren zu lassen. Am Freitag, 20. Mai, ergänzt das Museum mit einer abendlichen Sonderöffnung das Musikprogramm, das im Rahmen der Eichstätter „Nacht der offenen Kirchen“ im Mortuarium stattfindet.

In einer kleinen ganzjährigen Sonderausstellung werden sieben zauberhafte Rokokogemälde des Eichstätter Malers Johann Chrysostomus Winck gezeigt, welche die „Sieben Sakramente“ zeigen. Sie sind nicht nur Inhalt eines interdisziplinären Seminars der theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Der Eichstätter Theologieprofessor Jürgen Bärsch widmet ihnen auch den Vortrag „Sakramente im Bild – Zum liturgiehistorischen Hintergrund des Sakramentenzyklus des Johann Chrysostomus Winck.“ Als ausgewiesener Experte für süddeutsche Malerei des 18. Jahrhunderts konnte zudem Dr. Josef Strasser, der stellvertretende Leiter der Neuen Sammlung in München und bekannter Sachverständiger in „Kunst und Krempel“, für einen Sondervortrag gewonnen werden.

Der von Museumsleiterin Claudia Grund einmal monatlich servierte „Geistige Mittagstisch“, mit jeweils 20-minütigen Kurzführungen am Mittwoch, widmet sich heuer ausgewählten Stücken aus 120 Jahren Sammlungsgeschichte des Diözesanmuseums. Die Geschichte des Museums, seiner Persönlichkeiten und Sammlungen sollen zudem Thema einer kleinen Publikationsreihe sein.

In Abendveranstaltungen wird sich, ebenfalls monatlich, die Kunsthistorikerin Katharina Hupp jeweils einem Themenkomplex der Schau- beziehungsweise Depotsammlungen des Museums und des Bischöflichen Seminars widmen.

Sämtliche Termine werden rechtzeitig über die Medien und im Internet unter www.dioezesanmuseum-eichstaett.de bekanntgegeben. Bezüglich der Hygienemaßnahmen gelten die jeweiligen staatlichen Verordnungen für Museen und Veranstaltungen.

Bild: „Die Taufe“ aus dem Zyklus der Sieben Sakramente von Johann Chrysostomus Winck. Foto: Helmut Bauer/Diözesanmuseum Eichstätt

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