Saisonstart im Bauerngerätemuseum Hundszell

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    Mit Zuversicht startet das Bauerngerätemuseum Hundszell in die Saison 2022 – und präsentiert drei Sonderausstellungen, darunter einer Wiederaufnahme und zwei komplett neue Ausstellungen.

    10. April bis 19. Juni 2022
    Wege zur modernen Zither
    Der Sammler und Zitherbauer Ernst Volkmann und der Virtuose Fritz Wilhelm

    Damit wird eine Ausstellung wieder aufgenommen, die (teilweise) schon am Ende der letztjährigen Saison zu sehen war, damals aber nur für sechs Wochen. Ergänzt um Hörstationen und vertieft in einem Begleitkatalog erhält die Schau nun einen größeren zeitlichen Rahmen, der mit attraktiven Konzerten bespielt wird. Aufgenommen ist außerdem eine Würdigung des großen Ingolstädter Zithervirtuosen Fritz Wilhelm, dessen Todestag sich im April zum 20. Mal jährt. Er war enger Freund und wichtigster musikalischer Berater von Ernst Volkmann, dem „Vater der modernen Zither“. Daher auch der geänderte Titel für die Sonderschau.
    Gleich zu Beginn der Ausstellung findet am Sonntag, 10. April, ein Zitherkonzert statt. Es spielen die Preisträger/-innen des diesjährigen Ernst-Volkmann-Preises. Beginn ist um 17 Uhr, Einlass ab 16 Uhr.

    10. April bis 30. Oktober 2022
    Vom Mustertuch zum Musterbuch
    Stickvorlagen früher und heute

    In der diesjährigen Handarbeitsausstellung dürfen die Besucher/-innen im Formen- und Farbenreichtum so genannter Mustertücher schwelgen. Es handelt sich hierbei um Stoffe, auf denen Stickvorlagen – Ornamente, Symbole, Bildmotive – beispielhaft ausgeführt und als Anschauungsmuster oft kunstvoll aneinandergereiht sind. Daneben gibt es eine Vielzahl neuerer Arten von Vorlagen, von denen die wichtigsten vorgestellt werden. Fertige und halbfertige Werkstücke demonstrieren, wie aus Vorlagen Neues entsteht.
    Die Ausstellung ist während der gesamten Museumssaison zu besichtigen.

    10. April bis 19. Juni 2022
    Holledauer Geschichten III
    Hans Dollinger und Thomas Neumaier

    Untergebracht im ehemaligen Viehstall gibt die Holledau ein Stelldichein im Bauerngerätemuseum. Mit ihrem Hopfenbau, ihrer sanften Hügellandschaft, den stolzen Höfen und ihren einstmals reichen Bauern ist sie den Ingolstädtern eine wohlbekannte Nachbarin. Oder vielleicht doch nicht? Beim Künstlergespann Hans Dollinger und Thomas Neumaier muss man (oder darf man) auf Verblüffendes und Irritierendes, aber auch sinnlich Anrührendes gefasst sein.

    Das Museum ist für Besucher ab Sonntag, 10. April, wieder zu den bekannten Zeiten geöffnet: Dienstag bis Freitag 9 bis 12 Uhr, Sonn- und Feiertage 14 bis 17 Uhr oder nach telefonischer Anmeldung.

    Bauerngerätemuseum Hundszell
    Probststraße 13, 85051 Ingolstadt
    0841 305-1885 (-2859)
    www.ingolstadt.de/bauerngeraetemuseum

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