Mundartfestival dialektig‘22 startet

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    Auch in diesem Jahr bereitet dialektig‘22 der „Neuen Volksmusik“ eine Bühne in Ingolstadt. Das Mundartfestival startet am Mittwoch, 16. November und endet am Mittwoch, 14. Dezember. Der Programmrahmen spannt sich von bayerischen und österreichischen Liedermachern/-innen der jüngeren Generation, Lokalmatadoren mit Kultstatus über Protagonisten des Mundart-Alternativ-Pop bis hin zum weltberühmten Knabenchor. Der Rote Faden aber bleibt: der alpenländische Dialekt.

    Den Auftakt gestalten Star Fours (Mittwoch, 16. November, 20 Uhr, Kulturzentrum neun).
    Dabei lassen Dominik Harrer, Johannes Kutschera, Alexander Berger und Andreas Hofmeir alte Hits wiederaufleben, von „Enough love“ über „Meggalou und Öwe“ bis hin zu Oden an diverse Körperteile.

    Weiter geht es mit Fenzl (Donnerstag, 24. November, 20 Uhr, Neue Welt) und seinem Programm „Ganz aloa!“ Wild, laut und voll ungezügelter Power – so kennen seine Fans den Fenzl von zahllosen schweißtreibenden Clubshows und energiegeladenen Festivalgigs in ganz Bayern. Doch der Multiinstrumentalist und Songwriter hat auch eine ganz andere Seite, die es jetzt erstmals live zu erleben gilt.

    Alma (Freitag, 25. November, 20 Uhr, Harderbastei) haben der traditionellen Volksmusik ein modernes, lässiges Gewand u?bergeworfen, ohne sie dabei zu verkleiden: Julia, Matteo, Marlene, Evelyn und Marie-Theres spielen Geige, Bass und Akkordeon, sie singen und jodeln, beschwingt und humorvoll, gefu?hlvoll und melancholisch. Seit 2011 verbindet Alma volksmusikalische Bodenständigkeit spielerisch mit komplexen Arrangements und tourt damit durch die Weltgeschichte.

    Weniger ist mehr. Wenn Hannes Ringlstetter (Sonntag, 27. November, 20 Uhr, Kulturzentrum neun) Texte schreibt, geht das vom Vielen zum Wenigen. Sein neues Album heißt ‚Heile Welt‘. Reduzieren braucht Zeit, sagt er. Was dabei herauskommt: Gar kein Weltschmerz. Ganz viel echtes Leben. Und Substanz.

    Mit dem Tölzer Knabenchor steht am Montag, 28. November, 19 Uhr, der wohl berühmteste und erfolgreichste Knabenchor der Welt auf der Bühne des Festsaales im Stadttheater. Die beiden künstlerischen Leiter Christian Fliegner und Clemens Haudum pflegen ein außerordentlich breit gefächertes Repertoire. Es umfasst sowohl alle Gebiete des Chorgesangs vom Barock bis zur Gegenwart mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Werken Johann Sebastian Bachs als auch alle wichtigen Knabenpartien der Opernliteratur, besonders Mozarts „Zauberflöte“.

    BlankWeinek (Samstag, 3. Dezember, 20 Uhr, Neue Welt) kommen mit ihrer Unbandig Tour 2021 nach Ingolstadt. Das bairisch/steirische Musikprojekt BlankWeinek, bestehend aus dem bekannten Schauspieler Harry Blank („Dahoam is Dahoam“) und dem österreichischen Autor und Musiker Andreas Weinek, geht auf Tour. Und zwar „Unbandig“. Mit im Gepäck haben die beiden Musiker neue Songs aus ihrem zweiten Album „Zwölfeleitn“. Und eben die erste Single daraus „Unbandig“.

    Eigentlich gibt es nach 25 Jahren im Showgeschäft nichts mehr, was man über Attwenger (Freitag, 9. Dezember, 20 Uhr, Neue Welt) noch sagen müsste. Versucht man, ein Fazit über ein Vierteljahrhundert Popgeschichte mit sieben Studioalben zu setzen, dann könnte man es wie folgt versuchen: Attwenger sind ein österreichisches Groove-Slang-Punk-Duo. Zwischen diesen Welten bewegen sich diese Trikont-Urgesteine.

    Pam Pam Ida (Samstag, 10. Dezember, 20 Uhr, Kulturzentrum neun) feiern die Freiheit Auch fünf Jahre nach ihrem Debütalbum lassen Pam Pam Ida alle Schultern tanzen. Ob zu zehnt mit Streichquartett oder im praktischen Pop-Band-Sechserpack: Die Band um die außergewöhnliche Frontfigur Andreas Eckert erfindet auch mit ihrem dritten Album FREI Pop aus Süddeutschland neu. Ab September kapern die Freibeuter (lol) damit wieder deutsche und österreichische Bühnen.

    Den Abschluss des diesjährigen Mundartfestivals bildet Sigrid Horn (Mittwoch, 14. Dezember, Neue Welt). Aufgewachsen im Mostviertel, erwachsen geworden in Wien, singt die Liedermacherin Sigrid Horn in einem nicht klar zuordenbaren Dialekt und begleitet sich mit Ukulele oder Klavier. Sie ist nirgendwo zu Hause, macht es sich aber schnell bequem.

    Wir danken unserem Medienpartner Bayern 2, ohne dessen Engagement dieses Festival in solch einer hohen Qualität nicht möglich wäre. Zudem fließen Fördergelder vom Bezirk Oberbayern für regionale Kunst und Kultur sowie Heimatpflege.

    Tickets gibt es in der Tourist Information am Rathausplatz (Moritzstraße 19), im Westpark Ingolstadt, im Achtzig20 GmbH c/o. Schanzer Ludwig Store (Theresienstraße 13) sowie über Ticket Regional (www.ticket-regional.de).

    Weitere Informationen unter: www.kulturamt-ingolstadt.de

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