Julian Nida-Rümelin zur Gefährdung der Demokratie

Hotel Tipps

Valentin Kinkeldei. Farbe im Quadrat!

Im Rahmen der Nacht der Museen eröffnet das Museum für Konkrete Kunst am Samstag, 12. September um 19 Uhr die Ausstellung „Valentin Kinkeldei. Farbe im Quadrat!“ im...

Ingolstädter Krippenweg wird eröffnet

Zum Auftakt des 27. Ingolstädter Krippenwegs ist die Öffentlichkeit herzlich am Samstag, 30. November, um 16 Uhr in die Pfarrkirche St. Moritz eingeladen. Die Eröffnung wird in diesem Jahr vom...

Soziale Netzwerke für Vereinsarbeit nutzen

Viele Vereine erkennen die wachsende Bedeutung von sozialen Netzwerken für ihre Öffentlichkeitsarbeit, stehen aber oft vor der Herausforderung, wie sie diese Plattformen effektiv nutzen...

weitere Artikel

Teilen

Eigentlich ist klar, was Demokratien westlicher Prägung definiert: Rechtsstaatlichkeit, unveräußerliche Grundrechte und Gewaltenteilung. Sie stützen sich auf gewählte Volksparteien und auf die vernunftgeleitete Teilhabe des Volkes. Doch immer mehr Menschen zweifeln an diesen Grundlagen – befeuert vom Diskurs, aber auch von der Politik selbst.

Doch auch wenn die repräsentative Demokratie nach wie vor unübertroffene Regierungsform ist, gibt es konzeptionelle Defizite, die sich in der aktuellen Krise zu einer Bedrohung auswachsen.

Der demokratische Idealismus nimmt die Bürgerinnen und Bürger in der Demokratie ernst. Er traut ihnen zu, dass sie in der Lage sind, nicht nur das für sie selbst Gute zu eruieren, sondern auch das Gute für die politische Gemeinschaft oder, wenn es sich um eine kosmopolitische Praxis handelt, für die Menschheit.

Julian Nida-Rümelin lehrt Philosophie und Politische Theorie an der LMU München. Er interessiert sich für viele Themen zwischen Philosophie, Politik, Ökonomie und Bildung. Seit einiger Zeit befasst er sich auch mit den kulturellen und philosophischen Aspekten der Digitalisierung. Er war Kulturstaatsminister im ersten Kabinett Schröder, Kulturreferent Münchens und ist eine wichtige Stimme im öffentlichen Raum. Julian Nida-Rümelin war bereits als Referent beim Futurologischen Kongress I und beim Tag der Menschenrechte zu Gast am Stadttheater Ingolstadt. (st-in)

Die Gefährdung der Demokratie und die Rolle der Zivilkultur für ihre Rettung
Vortrag von Julian Nida-Rümelin
20. April 2024, 19:30 Uhr, Großes Haus, Stadttheater Ingolstadt
theater.ingolstadt.de

Anzeige