Die wirklich letzte Schau im “alten” MKK

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    Nachdem schon einige Ausstellungen im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt die vermeintlich letzten ihrer Art waren, ist die Schau „24! Fragen an die Konkrete Gegenwart“ definitiv die Abschiedsvorstellung der Konkreten Kunst an ihrem jetzigen Standort in der Tränktorstraße. Die Ausstellung endet am Sonntag, den 22. September.

    Die aktuelle Schau präsentiert Werke von zwölf zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern, die stilistisch der Konkreten Kunst nahestehen. Sie bietet einen umfassenden Einblick, wie Konkrete Kunst in der heutigen Zeit interpretiert wird. Diese Präsentation ist eine Zusammenarbeit des MKK in Ingolstadt mit dem Museum im Kulturspeicher (MiK) in Würzburg, die beide bedeutende Sammlungen konstruktiv-konkreter Kunst in Europa beherbergen.

    Mit dem Ende des Ausstellungsbetriebs in der Tränktorstraße geht eine Ära zu Ende. Vor 32 Jahren, im Jahr 1992, wurde das Museum in der ehemaligen Donaukaserne eröffnet. Das Gebäude, ein Haus aus dem 18. Jahrhundert, wurde vom Münchner Architekturbüro Claus und Forster behutsam für den neuen Verwendungszweck umgebaut. Die Sammlung des Schriftstellers und Begründers der Konkreten Poesie, Eugen Gomringer (*1925), bildete den Grundstock für das Museum. Diese Sammlung enthält bedeutende Werke von namhaften Vertreterinnen und Vertretern der Konkreten Kunst wie Josef Albers, Max Bill und Verena Loewensberg. In den letzten 30 Jahren wurde die Sammlung des Museums stetig erweitert und um den Schwerpunkt Design ergänzt. Bereits wenige Jahre nach der Eröffnung wurde klar, dass die Räumlichkeiten in der Tränktorstraße zu klein und wenig geeignet sind. Der Umzug des Museums in die ehemalige Gießereihalle im Quartier G ist für das Jahr 2025 geplant, die Eröffnung soll 2026 erfolgen.

    In der Zwischenzeit werden die Räumlichkeiten in der Tränktorstraße weiterhin vom Team des MKK genutzt und zu bestimmten Terminen für Besuchende geöffnet. So lädt die Stiftung für Konkrete Kunst und Design am Samstag, den 19. Oktober, zur Art and Beat Party ein. Im neuen Jahr wird das Gebäude als Restaurierungswerkstatt genutzt. Dazu steht es einmal wöchentlich für externes Publikum offen, so dass man den Restauratorinnen und Restauratoren live bei der Arbeit zusehen kann. Auch eine Ausstellung zum Thema Restaurierung ist geplant. Weitere Informationen zu diesen Projekten folgen demnächst. Sobald der Umzug in das neue Museum beginnt, soll das Gebäude in der Tränktorstraße an den Eigentümer, den Freistaat Bayern, zurückgegeben werden. (bym/mkk)

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