Glanz und Elend im Ingolstadt des 20. Jahrhunderts

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Der Förderverein Stadtmuseum Ingolstadt e.V. hat mit Unterstützung der Sparda-Bank München zwei Gemälde für das Zentrum Stadtgeschichte angekauft.

Die Neuerwerbungen sind eine Dokumentation der Stadt Ingolstadt des 20. Jahrhunderts und ergänzen die Reihe der Ingolstädter Malerinnen und Maler, die ein beeindruckendes Zeugnis geben vom Zeitgeist, vom Glanz einer Garnisonsstadt und dem Elend nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg.

Die beiden Maler Karl August Tinti und Tom Braun sind Teil dieses Projektes, entstanden aus der Fragestellung der derzeitigen Ausstellung „Neo – von der Suche nach bürgerlicher Identität im ausgehenden 19. Jahrhundert.“ Tintis Gemälde dokumentiert den Zustand des Neuen Schlosses lange bevor das Bayerische Armeemuseum dem Areal neuen Glanz einhauchte. Tom Braun verdeutlicht die apokalyptische Stimmung nach 1945.

Anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Sparda-Bank München e.G. wurden eine ganze Reihe von Projekten ausgezeichnet, darunter auch das Projekt des Zentrums Stadtgeschichte „Bürgerliche Identität und Avantgarde“. (st-in)

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