Diversity Day an der THI

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Inklusion erlebbar machen, Vielfalt feiern und miteinander ins Gespräch kommen – dazu laden die Technische Hochschule Ingolstadt, die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie die Stadt Ingolstadt mit den Bereichen Inklusion, Integration und Gleichstellung gemeinsam ein: Am Dienstag, 12. Mai, findet in der Aula der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) der diesjährige Diversity Day statt.

Die Veranstaltung wird um 10.30 Uhr durch THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober, den Ingolstädter Oberbürgermeister Dr. Michael Kern sowie den Vizepräsidenten der KU, Prof. Dr. Klaus Stüwe, eröffnet.

„Diversität beschreibt die Vielfalt von Menschen – etwa hinsichtlich Herkunft, Geschlecht oder Beeinträchtigung. Inklusion bedeutet, diese Vielfalt wertzuschätzen und allen eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen“, erklärt Inge Braun, Inklusionsbeauftragte der Stadt Ingolstadt. „Umso mehr freue ich mich, dass der Diversity Day in diesem Jahr unter dem Motto „Inklusion geht uns alle an“ steht.“ Auch Anja Assenbaum, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, betont: „Inklusion ist der Schlüssel, um Vielfalt als echte Bereicherung für unsere Gesellschaft zu nutzen.“

Zwischen 11 und 15 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit zahlreichen Mitmachaktionen, Informationsständen und interaktiven Angeboten. Ob Rollstuhl-Parcours, Alterssimulationsanzug, Gebärdensprache zum Ausprobieren, Selbsterfahrungen zum Thema Sehbeeinträchtigung oder kreative Aktionen – Inklusion wird hier unmittelbar erfahrbar. Zahlreiche Organisationen und Initiativen aus der Region geben Einblicke in ihre Arbeit, beraten Betroffene und Interessierte und laden zum Austausch ein. Die Themen reichen von psychischer Gesundheit über Neurodiversität und Barrierefreiheit bis hin zu inklusiver Bildung und Teilhabe im Alltag.

Am Nachmittag wird das Programm durch Vorträge und Workshops von 14 bis 18 Uhr ergänzt. Diskutiert werden unter anderem:
• Inklusion im Studium
• seelische Krisen und ihre Bewältigung
• Neurodivergenz
• die Lebensrealität von Frauen und Mädchen mit Behinderungen im Kontext sexueller Bildung und Sexualität

Ein besonderes Highlight ist der Workshop des UNESCO-Zukünftelabors von 13 bis 15 Uhr. Hier entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam neue Perspektiven auf Inklusion und erarbeiten konkrete Ideen für eine offenere und gerechtere Zukunft. Die Plätze sind begrenzt, eine Anmeldung per E-Mail an gerhard.schoenhofer@thi.de ist erforderlich.
Den Abschluss bildet ein kostenloser Kinoabend mit der französischen Komödie „Was ist schon normal?“, die auf humorvolle Weise den Blick auf Menschen mit Beeinträchtigungen hinterfragt und den Abbau von Vorurteilen fördert.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen, mitzudenken und mitzumachen. Denn Inklusion geht uns alle an. (thi)

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