Klangrazzia zum Spielzeitstart

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Mit der Kriminal-Komödie „Klangrazzia“ startet das Neuburger Stadttheater bestens gelaunt in die neue Spielzeit 2026/2027. Die Aufführung voller Satiere, A-cappella-Gesang und geschwisterlicher Sabotage wird am Mittwoch und Donnerstag, 23. und 24. September im schmucken Theater am Ottheinrichplatz gezeigt.

Was passiert, wenn ein bundesweit bekannter Schauspieler mit seinem Streichquartett steuerlich auffällig wird? Und was, wenn sein eigener Bruder als gnadenloser Steuerfahnder beim Finanzamt arbeitet und ohne mit der Wimper zu zucken die Geigen pfändet?

In dem wilden Verschwörungsdrama prallen zwei Welten unbarmherzig aufeinander: Auf der einen Seite der gefeierte TV-Schauspieler und A-cappella-Sänger Hans-Werner Meyer, auf der anderen Seite sein realer Bruder, der bekannte Kabarettist Chin Meyer. Als das Quartett plötzlich ohne Instrumente dasteht, bleibt den Musikern nur eine Option: Sie müssen singen. Doch die Lage spitzt sich dramatisch zu, als klar wird, dass noch jemand ganz anderes beim Finanzamt „gesungen“ hat.

„Klangrazzia“ entzieht sich spielerisch jeder klassischen Genrezuweisung. Es ist eine herrlich schräge Mischung aus packendem Krimi, scharfsinniger Finanz-Satire und musikalischer Höchstleistung. Neben den Meyer-Brüdern glänzt das virtuose Gesangsquartett „Meier und die Geier“ (Valentin Gregor, Christian Taube, Marco Fahland-Jadue und Hans-Werner Meyer) mit fantastischen A-cappella-Arrangements. Meisterhaft am Piano begleitet werden die Künstler durch den spielfreudigen „Beamten am Piano“, CD Bandorf.

Zwischen den Fronten der brüderlichen Vergangenheit und der brennenden Frage, ob kosmetische Nasenverkleinerungen eigentlich steuerlich absetzbar sein sollten, entsteht ein rundum begeisterndes Theatererlebnis. Ein Abend mit absoluter Gute-Laune-Garantie.

Karten sind erhältlich in der tourist-information, tourist@neuburg-donau.de, Tel. 08431/55400, im Bücherturm am Sèter Platz, über www.eventim.de und an der Abendkasse. (st-nd)

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