Asteroiden: Gefahr aus dem All?
Am Dienstag, 29. April um 19 Uhr stellt Prof. Andreas Burkert, Professor für theoretische Astrophysik an der LMU, an der vhs Ingolstadt wieder neueste Erkenntnisse der modernen Astrophysik vor.
Asteroiden sind die Urbausteine der Planeten, Überreste aus der Entstehungsphase des Sonnensystems. Entstanden aus der Asche explodierender Sterne wandern noch heute unzählige dieser kleinen, faszinierend aufgebauten Gesteinsbrocken als Vagabunden auf teilweise chaotischen, schwer zu berechnenden Bahnen durch das Sonnensystem. Ab und zu können sie die Erdbahn kreuzen und mit der Erde kollidieren. Viele werden zum Glück in der Erdatmosphäre zerstört. Man schätzt aber, dass weltweit jährlich bis zu 50.000 Objekte den Erdboden erreichen.
Asteroiden mit nur einigen 100 Metern Durchmesser oder mehr können hierbei eine weltweite Katastrophe auslösen. Astrophysiker verfolgen derzeit vor allem Apophis, einen Asteroid mit einem Durchmesser von 300 Metern, der am Freitag, 13. April 2029 in einer Entfernung von nur 30.000 km die Erde passieren wird. Sieben Jahre später kommt er zurück.
Noch vor einiger Zeit nahm man an, dass er dann die Erde mit einer Wahrscheinlichkeit von 1:100 trifft. Jetzt steht fest, dass er auch bei dieser zweiten Begegnung die Erde verfehlen wird. Aber die Gefahr ist noch nicht gebannt. Wissenschaftler diskutieren derzeit, wie man die Menschheit vor diesen Gefahren schützen kann.
Eine Veranstaltung der KEB Ingolstadt mit Unterstützung der Volkshochschule Ingolstadt.
Information und Anmeldung bei der Volkshochschule Ingolstadt unter 0841-305 1854, vhs@ingolstadt.de oder über die Homepage www.vhs-in-ei.de
Die Gebühr beträgt 5,00 EUR (Anmeldung oder Abendkasse).
