Gewohnt ungewohnt: Von Fasttag bis Fastnacht
Fasten ist weit mehr als Verzicht – und kaum jemand kann das so kenntnisreich und unterhaltsam vermitteln wie Gerald Huber.
Die Volkshochschule Ingolstadt und die katholische Erwachsenenbildung Ingolstadt laden am Dienstag, 24. März, zu einem besonderen Vortrag mit dem bekannten Historiker, Sprachwissenschaftler und Buchautor Gerald Huber ein. Der langjährige Redakteur beim Bayerischen Rundfunk („Zeit für Bayern“, Bayern 2) und Mitglied der süddeutschen Literatenvereinigung „Münchner Turmschreiber“ nimmt das Publikum mit auf eine ebenso pointierte wie vergnügliche Reise durch Geschichte, Sprache und Denken.
Unter dem Titel „Gewohnt ungewohnt – Von Fasttag bis Fastnacht“ zeigt Huber, dass Fasten seit der Antike weit mehr war als bloßer Verzicht: Ordnung, Neubeginn und Sinnsuche ziehen sich von den römischen „dies nefasti“ über das Mittelalter bis zu unseren heutigen guten Vorsätzen. Mit überraschenden etymologischen Aha-Erlebnissen erklärt er zudem, warum der Ablasshandel mit den berühmten Butterbriefen für das Ingolstädter Münster durchaus ehrenwert war – und weshalb gerade jetzt der ideale Moment ist, Vorsätze wirklich umzusetzen.
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Saal im Erdgeschoss der vhs Ingolstadt, Hallstraße 5, und findet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Ingolstadt statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Eine Anmeldung bei der vhs ist möglich. Tickets gibt es auch an der Abendkasse.
