Hybride Mittagsvisite: Mundsperrer nach Heister
Am Dienstag, 23. Juli, um 12.30 Uhr lädt das Deutsche Medizinhistorische Museum wieder zu einer halbstündigen hybriden Mittagsvisite ein – vor Ort und via Zoom. Museumsdirektorin Professor Marion Ruisinger stellt einen „Mundsperrer nach Heister“ vor. Die Teilnahme ist kostenlos.
Es gibt ihn heute noch im Medizinbedarf zu kaufen, den „Mundsperrer nach Heister“. Das ist eher ungewöhnlich, denn der Arzt Lorenz Heister, dessen Namen das Gerät trägt, lebte im 18. Jahrhundert. Die meisten Instrumente, die damals entwickelt wurden, gelten heute als überholt und sind nur noch für den Antiquitätenhandel interessant.
Was hat es mit diesem „Mundsperrer“ auf sich? Wie funktioniert er, und wie schaffte er es, den medizinischen Wandel der vergangenen 300 Jahre zu überleben? Und – wer war eigentlich dieser Lorenz Heister, und warum ist das Instrument nach ihm benannt? Diesen und anderen Fragen geht Marion Ruisinger bei der Mittagsvisite gemeinsam mit ihren Gästen nach.
Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Einwahldaten für Zoom-Gäste sind auf der Homepage www.dmm-ingolstadt.de zu finden (unter Aktuell / Alle Veranstaltungen).
