Paradiesspiele 2023: Freilichttheater und überregionale Künstler

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Im Sommer 2023 werden in Pfaffenhofen zum dritten Mal die Paradiesspiele stattfinden. Der Stadtrat hat die Planungen für die große Veranstaltungsreihe zustimmend zur Kenntnis genommen und den dafür geplanten Etat für das Haushaltsjahr 2022 bewilligt. Im kommenden Jahr werden die in fünfjährigem Rhythmus durchgeführten Paradiesspiele zu Ehren des Pfaffenhofener Schriftstellers Joseph Maria Lutz zum dritten Mal nach 2013 und 2018 stattfinden.

Das Konzept für die Paradiesspiele umfasst mehrere Programmpunkte: Im Mittelpunkt steht erneut die Freilichttheateraufführung des Lutz-Werks „Der Brandner Kasper schaut ins Paradies“. Geplant ist eine „Bürgerbühne“ vor dem Haus der Begegnung, auf der Bürgerinnen und Bürger unter professioneller Leitung mitspielen können. Der Hauptplatz wird zudem wieder zum Aktionsraum, wo Joseph Maria Lutz durch verschiedene Installationen, wie Hörstationen, Kunstinstallationen und einem Open-Air Museum der Öffentlichkeit präsentiert wird. Außerdem plant die Kulturabteilung der Stadt ein Autoren-Symposium, auf dem bisherige Stipendiaten unter professioneller Leitung in Pfaffenhofen andere Schriftsteller treffen und eine Abschlusslesung geben.

Zu diesem dem Schriftsteller gewidmeten Bereich plant die Stadt große Open-Air Konzerte und mehrere kleinere Veranstaltungen, wie Lesungen, Konzerte oder Kabarett mit überregional bekannten Künstlerinnen und Künstlern sowie mit Kulturschaffenden aus Pfaffenhofen.

2013 erreichte die anlässlich des 120. Geburtstags des Pfaffenhofener Ehrenbürgers erstmals durchgeführte Kulturveranstaltung mehr als 10.000 Besucher. 2018 verzeichnete die Stadt bei der zweiten Ausgabe des Festivals fast 30.000 Zuschauer.

Ziel der Paradiesspiele 2023 ist es, den Volksschriftsteller Joseph Maria Lutz stärker im Bewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu verankern und den Pfaffenhofener Bürgern sowie einem überregionalen Publikum ein spartenübergreifendes, facettenreiches Kulturprogramm zu bieten. Ein Großteil des Werkes von Joseph Maria Lutz basiert auf der lebenslangen thematischen und sprachlichen Auseinandersetzung mit seiner Heimat Bayern – seine immer noch verwendete Fassung der Bayernhymne ist ein Beispiel dafür.

Foto: Florian Schaipp

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