Nachtwallfahrt von Eichstätt nach Inching

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    Zum Pilgern für den Frieden in der Welt lädt die Katholische Landvolkbewegung (KLB) im Bistum Eichstätt am Sonntag, 18. Dezember, ein. Bei einer Nachtwallfahrt zwischen den Bruder-Klaus-Kapellen in Eichstätt und Inching erinnert das Landvolk an den Einsatz seines Schutzpatrons Nikolaus von der Flüe als Friedensstifter.

    Treffpunkt für die Nachtwallfahrt ist um 15.45 Uhr am Inchinger Dorfplatz. Dort fährt um 16 Uhr ein Bus nach Eichstätt ab. Alle, die in Eichstätt dazukommen möchten, treffen sich um 16.15 Uhr am Seidelkreuz (Parkplatz gegenüber der Sportanlage der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt). Bis etwa 20 Uhr gehen die Pilgerinnen und Pilger den Weg von der Bruder-Klaus-Kapelle am Adamsberg/Seidelkreuz nach Inching in Erinnerung an die Friedensstiftung in Stans im Jahr 1481.

    „Die KLB Diözese Eichstätt macht sich im Gedenken an das ‚Stanser Verkommnis‘ auf den Weg, um Frieden zu bitten“, heißt es in der Einladung. Als „Stanser Verkommnis“ wird in der Schweiz, der Heimat von Bruder Klaus, ein Staatsvertrag bezeichnet, der am 22. Dezember 1481 zwischen den acht alten Orten der Eidgenossenschaft (Uri, Schwyz, Unterwalden, Luzern, Zürich, Zug, Bern und Glarus) unterzeichnet wurde. Dabei soll Nikolaus von der Flüe eine wichtige Rolle als Vermittler gespielt und somit zur Beendigung der seit der 1470er Jahre andauernden inneren Konflikte in der Schweiz beigetragen haben. Der „Friede von Stans“ prägt die Schweiz und das Zusammenleben und -wirken der Kantone bis heute. „Eine Legende ist dagegen, dass durch die Intervention des heiligen Bruder Klaus 1481 der unmittelbare Ausbruch eines Bürgerkriegs in der Eidgenossenschaft verhindert worden sei“, heißt es in einer Publikation des Staatsarchivs des Kantons Nidwalden. (pde)

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