Museen der Region im Austausch

    Hotel Tipps

    Christkindlmarkt in Ingolstadt eröffnet

    Die Durststrecke war lang und für Oberbürgermeister Christian Scharpf war es sogar das „erste Mal“: Endlich fand wieder eine ganz normale Eröffnung des Ingolstädter...

    Ein weiterer Baustein im Festungsfreilichtmuseum Ingolstadt

    Enthüllungen sind ja nicht immer im Sinne von Politikern – in diesem Fall enthüllte Ingolstadts Oberbürgermeister Christian Scharpf aber nichts Skandalöses: Zusammen mit Maximilian...

    Ökumenischer Klima-Pilgerweg führt durch die Region

    Der zu Ende gegangene Evangelische Kirchentag in Nürnberg war Ausgangspunkt des diesjährigen ökumenischen Pilgerwegs für Klimagerechtigkeit. Die dort mit einer deutlichen Mehrheit verabschiedete Resolution...

    weitere Artikel

    Teilen

    Bereits zum dritten Mal trafen sich Museumsverantwortliche der Region zu einem „Runden Tisch der Museen“: Die Initiative und Gründung des Runden Tisch der Museen im Jahr 2022 geht auf das Juramuseum und das Römer- und Bajuwarenmuseum Kipfenberg aus dem Landkreis Eichstätt zurück, die sich eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den Institutionen wünschten und schließlich einen ersten Aufruf starteten. Der diesjährige Herbsttermin führte nach Neumarkt i.d.Opf. Die Gastgeberrolle übernahm das Amt für Touristik der Stadt Neumarkt (i.d.Opf.) und das Museum Lothar Fischer. Dort erhielten die Gäste von Museumsleitung Dr. Pia Dornacher und Dr. Ingrid Moor, der Leiterin der Kunstvermittlung, eine spannende Führung durch das Museum und die Sonderausstellung „Ernst Barlach – Rätselwesen Mensch“. Die Fachkundigen hatten dabei aber nicht nur die ausgestellten Exponate im Blick, sondern tauschten sich auch zu den museumsbetrieblichen und technischen Aspekten des besonderen Museumsgebäudes aus, welches noch von Lothar Fischer mitentworfenen und ausschließlich zu diesem Zweck errichtet wurde.

    Im Anschluss an den Museumsbesuch ging es in den Tagungsraum des nahegelegenen, neuen Schlossbades. Zentraler Anlass der Besprechung war neben Vernetzung, Austausch und Stärkung der Zusammenarbeit, die Planung der nächstjährigen Museumsreihe „Winterzeit – MuseumsZeit“. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen ein kurzes Resümee über die aktuell laufende zweite Saison, teilten Erfahrungen, tauschten sich über die Umsetzung ihrer Sonderveranstaltungen aus und sammelten Ideen für das Programm und die Gestaltung der Flyer der Zukunft. Die Gelegenheit wurde außerdem genutzt, um Anregungen und Wünsche für die Zusammenarbeit einzubringen und mitzugestalten. Manche Häuser nahmen zum ersten Mal am Runden Tisch teil und zeigten reges Interesse am Gemeinschaftsprojekt der Museen, so dass im nächsten Jahr das Angebot der Winterreihe mit zusätzlichen Veranstaltungen erweitern werden kann.

    Foto: Marina Lenders

    Die Veranstaltungsreihe „Winterzeit – MuseumsZeit“ ist eine Initiative der Museen der Region. Von Anfang Oktober bis Ostern, immer sonntags um 14 Uhr, öffnen zahlreiche Museen mit unterschiedlichen Sonderveranstaltungen ihre Pforten. Die einen zeigen das faszinierende Leben zu Zeiten der Römer oder erzählen die Geschichte der unmittelbaren Vorfahren. Die anderen gehen noch weiter zurück und betrachten das Sterben der Tiere in die Jurazeit vor 150 Millionen Jahren, konserviert in den Fossilien der Region. Wofür man sich auch interessiert, für Technik-, Spielzeug- oder Medizingeschichte, Kultur des Barock oder Burgen und Schlösser, für jeden Geschmack ist etwas vorhanden. Auf jeden Fall lohnt sich der Familienausflug am Sonntagnachmittag: Inspirationen, neue Geschichten, Mythen und Sagen wollen erzählt und erlebt und das eine oder andere Museum im Naturpark Altmühltal neu kennengelernt werden. Gerade, wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen draußen sinken, lässt sich die Region mit ihrer interessanten und abwechslungsreichen Vergangenheit besonders eindrucksvoll entdecken.

    Mehr Informationen sind erhältlich über
    www.naturpark-altmuehltal.de/veranstaltungsreihe/winterzeit-museumszeit
    oder telefonisch unter 08421/9876-0. Der zugehörige Flyer steht zum Download bereit und liegt in den örtlichen Tourist-Informationen und teilnehmenden Museen aus. (lra-ei)

    Anzeige