Ein Schnitzwerk zum Siebzigsten

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Sowohl die Burgfunken als auch die Planckers sind in Neuburg bestens bekannt, doch bis dato gab es zwischen der Faschingsgesellschaft und der Südtiroler Schnitzerfamilie keine besondere Verbindung. Das hat sich im vergangenen Advent geändert, als das offizielle Weihnachtsmarkt-Schnitzwerk in Auftrag gegeben wurde. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens der Burgfunken machten sich Anselmo und Christian Plancker direkt vor ihrem Stand am Schrannenplatz an die Ausarbeitung eines hölzernen Burgfunken-Wappens. Am vergangenen Wochenende holte eine Neuburger Delegation das fertiggestellte Vereinszeichen direkt in Südtirol ab.

Seit über 20 Jahren bereichert die aus Wolkenstein im Grödnertal stammende Familie Plancker den traditionsreichen Markt in der Neuburger Innenstadt. Dabei hat es sich zur schönen Tradition entwickelt, dass Vater und Sohn jedes Jahr direkt vor ihrem Stand ein spezielles Neuburg-Kunstwerk entstehen lassen. 2024 sollte es zum bevorstehenden 70. Geburtstag der Faschingsgesellschaft Burgfunken ein großes Vereinswappen werden.

Bis zum Marktende nahm das aus Lindenholz gefertigte Wappen bereits schöne Konturen an, über den Winter wurde das runde Vereinszeichen in Wolkenstein fertiggestellt und bemalt. Zwei Tage nach dem tatsächlichen Vereinsgeburtstag machte sich vom 1. bis 3. Mai eine Gruppe aus Vertretern von Burgfunken, Stadtverwaltung und Stadtmarketing auf den Weg nach Wolkenstein. Beim Besuch der Plancker-Werkstätten gab es genügend Zeit für interessante Besichtigungen und natürlich auch geselliges Miteinander.

„Wir haben die Tage in Südtirol sehr genossen und durften uns dabei gleich doppelt freuen“, erzählt Burgfunken-Präsidentin Michaela Beric und ergänzt: „Zum einen über unser prächtiges Vereinswappen zum Jubiläum und darüber hinaus über die gute neue Freundschaft mit der Familie Plancker.“

Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am 27. November 2025 soll das Kunstwerk dann der Öffentlichkeit präsentiert werden. Und erfreulicherweise hat sich auch die Familie Plancker wieder mit ihren traditionellen Schnitz- und modernen Kapl-Produkten angemeldet. Derzeit wird übrigens ausgelotet ob es heuer sogar noch eine Erweiterung des Sortiments gibt – man darf gespannt sein. (st-md)

 

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