Themenführung zum Denkmaltag in Manching

Hotel Tipps

CD-Produktion der UniMusik mit Gospels und Spirituals

Leicht und dennoch kraftvoll, rhythmisch und zuversichtlich kommt die Musik daher, die im Zentrum der neuen CD-Produktion „Be blessed – Gospels, Spirituals and more“...

Stadtradeln: Einladung zur gemeinsamen Radtour

Der Startschuss für das diesjährige Stadtradeln in Schrobenhausen ist gefallen. Bis zum 16. Juli kann jeder, der in Schrobenhausen wohnt, arbeitet, einem Verein angehört...

Fleißer-Collagen für das Marieluise-Fleißer-Haus

Jüngst angekaufte Fleißer-Collagen der Ingolstädter Künstlerin Dagmar Hummel ergänzen nun die Sammlung des Marieluise-Fleißer-Hauses. Hummel hat ihre Werke jetzt persönlich übergeben. Die Künstlerin beschreibt ihre...

weitere Artikel

Teilen

Was wir als wertvoll erachten, ist oft eine Frage der Perspektive und ein Spiegel unserer Zeit. Ob verschmierte Butter, verzehrte Banane oder verschwundene Goldmünzen – der Wert eines Objekts ergibt sich nicht allein aus seinem Material, sondern auch aus seinem Kontext.

Dies gilt für moderne Kunstwerke von Beuys oder Cattelan ebenso wie für uralte Fundstücke, etwa den gestohlenen Goldschatz von Manching. Denn die Geschichte hinter einem archäologischen Objekt kann in der Regel nur dann erzählt werden, wenn es in Bezug zu seinem Fundort sowie dem sogenannten Befund gesetzt werden kann, also zum archäologischen Kontext, aus dem das Objekt stammt. Erst daraus erwächst seine historische Bedeutung, die den Fund letztlich einzigartig und damit unersetzlich macht.

Zur Frage nach Kontext und archäologisch-historischer Bedeutung bietet das kelten römer museum manching am Sonntag, den 14. September 2025, um 14:00 Uhr eine öffentliche Führung an. Zum Tag des offenen Denkmals, der heuer unter dem Motto »Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?« steht, widmet sich die Archäologin Barbara Limmer M.A. exemplarisch der Keltenstadt von Manching. Solche Fundorte und ihre Einzelfunde sind eben nicht nur Denkmäler bzw. Artefakte in Museen. Sie sind Brücken zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie machen Geschichte greifbar, erlebbar und verständlich und zeigen, wie groß das Spannungsfeld zwischen materiellem und ideellem Wert sein kann.

Die etwa eineinhalb- bis zweistündige Führung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 12 Jahren beginnt in der Keltenabteilung des Museums. Sie führt anschließend über die rekonstruierte Torkulisse am archäologischen Lehrpfad von Manching bis zum Bodendenkmal des Osttores der Keltenstadt. Die Anfahrt zu Torkulisse und Osttor erfolgt eigenständig, am besten mit dem Fahrrad oder dem PKW. Bei Bedarf werden Anfahrtspläne ausgehändigt.

Treffpunkt zur Führung ist im Museumsfoyer. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl wird eine rechtzeitige Anmeldung empfohlen, die bis zum 11. September 2025 über das Online-Formular des Museums oder per E-Mail an museumswerkstatt@museum-manching.de vorzunehmen ist. Eventuell noch vorhandene Restplätze werden am 14. September 2025 an der Museumskasse vergeben. Es gelten die üblichen Eintrittspreise, die Führung ist kostenfrei. Am Tag des offenen Denkmals ist neben der Dauerausstellung auch die aktuelle Sonderausstellung »Roms Armee im Feld« geöffnet. (krm)

Anzeige