Sabine Ackstallers ungewöhnliche Kuppelkrippen

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    Was hier wie eine Serie stiller Blüten wirkt, ist eine außergewöhnliche Weihnachtskrippe: die Kuppelkrippe der Bildhauerin Sabine Ackstaller.

    Das Weihnachtsgeschehen wird nicht erzählt, sondern verdichtet. Alle Figuren sind einander zugewandt, ihre Körper bilden gemeinsam eine lebendige, schützende Kuppel um das Jesuskind. Nähe wird zur Form. Schutz zur Geste. Verletzlichkeit und Kraft stehen in einem stillen Gleichgewicht.

    Sabine Ackstaller, gebürtige Pfaffenhofenerin, zählt zu den jungen Bildhauern der Region, die weit über das Lokale hinaus wirken. Ihre Werke entstehen oft aus einem einzigen Moment heraus – aus einer Bewegung, einer Haltung, einem inneren Bild. Dieser spontane Ursprung bleibt spürbar, auch wenn die Formen ruhig, klar und präzise ausgearbeitet sind. Alles ist weich, geschlossen, organisch. Die Oberfläche scheint zu schweigen – doch im Inneren klingt etwas nach.

    Kreisformen und Rundungen ziehen sich wie ein roter Faden durch ihr Schaffen. Für Ackstaller sind sie Sinnbilder des Geheimnisvollen im Leben: für das, was sich nicht vollständig sehen lässt, aber unmittelbar berührt. Diese Haltung prägt auch die Kuppelkrippe – sie verweist darauf, dass jeder Anfang Beziehung braucht: achtsame Zuwendung, gemeinsames Tragen, Nähe.

    Die Künstlerin stellt regelmäßig in Pfaffenhofen aus, unter anderem in der Galerie kuk44, mit der sie mittlerweile eine freundschaftliche Zusammenarbeit verbindet, sowie im Haus der Begegnung. Ihre skulpturale Blüte wurde sogar Teil der regionalen Währung – sie ziert den „Hallertauer“.

    Die Kuppelkrippen sind in verschiedenen Größen gefertigt aus Keramik oder Ton und derzeit in der Galerie kuk44 (Auenstraße 44, 85276 Pfaffenhofen) ausgestellt. Die Arbeiten sind dort käuflich zu erwerben. Infos zu Öffnungszeiten und mehr unter NEWS & GALERIE – Galerie kuk44  (kuk)

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