Das Mundartfestival dialektig‘26 bereitet der „Neuen Volksmusik“ eine Bühne. Es startet am Mittwoch, 4. Februar, und endet am Freitag, 27. Februar. Dabei bringt es Musik zwischen Trend und Tradition nach Ingolstadt – quer durch alle Genres. Prägte in den vergangenen Jahren überwiegend der alpenländische Dialekt das Festival, so kann sich das Publikum heuer auch auf kölsches Liedgut freuen.
Mit diesem unverwechselbaren Klang aus dem Rheinland beginnt dialektig’26 am Mittwoch, 4. Februar, um 20 Uhr in der Neuen Welt. Das Trio „BCC-Kölsche Töne mit Herz & Humor“ bringt den unverwechselbaren Klang der kölschen Musik nach Ingolstadt – authentisch, lebensfroh und mitreißend. Mit ihrer Mischung aus traditionellen Melodien und modernen Arrangements schaffen Birgit Neczas, Christoph Noll und Clemens Roer eine einzigartige Atmosphäre, die das Publikum sofort in den Bann zieht. Ob bei stimmungsvollen Mitsingmomenten, gefühlvollen Balladen oder Anekdoten aus dem Rheinland: Die drei Musiker teilen ihre Leidenschaft für das kölsche Liedgut und die rheinische Lebensart mit jedem Ton. Das Trio steht für Musik und Geschichten, die verbinden – kölsch, ehrlich und voller Lebensfreude.

Weiter geht es am Freitag, 6. Februar, um 20 Uhr in der Neuen Welt mit „Karin Rabhansl & Band“. Beschwingt dreht die Sängerin aus dem Bayerischen Wald auf ihrem fünften Studioalbum „Rodeo“ die Gitarren laut und verschiebt dabei munter ihre eigenen Parameter. Die neu gewonnene musikalische Härte steht ihr gut. Die Platte ist aber auch ein kleiner Liebesbrief an die von ihr hochgeschätzten Heldinnen und Helden wie Led Zeppelin, Kyuss, Weezer, Radiohead, Sigur Rós und PJ Harvey. Über Rabhansls Geschichten schwebt stumm die Erkenntnis, dass dieses Leben kein leichtes ist und noch nie war. Und dass die Welt kein per se guter oder schlechter, sondern oft einfach nur ein heikler Ort ist – seltsam und schön und zugleich doch voller Falltüren und Untiefen.
Am Mittwoch, 11. Februar, um 20 Uhr ist dann das Kulturzentrum neun Gastgeber für „Hannes Ringlstetter + la piccola banda“. Klein aber fein ist die Besetzung, aber groß und mächtig die Lust auf diese exklusive Reihe. Denn es wird auch der Stand neuer Songs auf der Bühne präsentiert, bevor sie im Studio für das neue Ringlstetter Album aufgenommen werden. Die Klassiker aus den letzten vier Alben werden aber natürlich nicht fehlen. In der Coronazeit entstand diese abgespeckte Version der großen Ringlstetter Band, mit der es Anfang 2027 auf große Hallen Tour gehen wird. Jetzt aber erstmal in kleinen Läden, mit exquisitem Publikum und geringerem Aufwand, aber maximalem Charme. Man sollte sich beeilen, bei diesen intimen Konzerten dabei sein zu können.

Mit „BlankWeinek“ steht am Freitag, 20. Februar, um 20 Uhr in der Neuen Welt ein kreatives Kollektiv aus Musikerinnen und Musikern, Wortakrobatinnen und -akrobaten sowie charmanten Querdenkerinnen und Querdenkern auf der Bühne, die sich dem Ziel verschrieben haben, ihr Publikum nicht nur musikalisch zu begeistern, sondern auch zum Lachen zu bringen. Ihre Auftritte sind ein Feuerwerk aus schrägen Gedichten, pointierter Stand-up-Comedy und spontanen Geschichten, die direkt aus dem Leben gegriffen sind – oder zumindest so wirken. Das neue Programm: mehr als Musik. Mit frischem Wind im Repertoire präsentiert „BlankWeinek“ eine bunte Mischung aus musikalischen Einlagen mit Ohrwurm-Garantie, humorvollen Gedichten, die zwischen Tiefsinn und Unsinn pendeln, Stand-up-Momenten, die kein Auge trocken lassen, und spontanen Anekdoten, die so absurd wie authentisch sind.

Launige Geschichten und Heimatsound aus der Oberpfalz gibt es am Mittwoch, 25. Februar, um 20 Uhr in der Neuen Welt zu hören. „Susi Raith und die Spießer“ präsentieren ihr zweites Programm mit dem Titel „Wilde Zeiten“. Wenn die Musikerinnen und Musiker mehrstimmig und begleitet von locker-flockigen Dur-Akkorden auf Gitarre und Ukulele wie vier Zeiserln davon singen, dann klingt das so leicht, lebensfroh und voller Spielfreude, wie es im Leben vielleicht auch einfach sein kann. Die Menschen sind eben so, wie sie sind. Jeder mit Ecken und Kanten – und jeder auch mal ein Spießer. Dazwischen plaudern die vier Musikerinnen und Musiker gerne launig aus dem Nähkästchen.
Als nächstes folgen am Donnerstag, 26. Februar, um 20 Uhr in der Neuen Welt „Erwin & Edwin“. Österreichs Lieblings-Glitzersakkoträger wollen mit dieser Tour beweisen, dass man auch abseits von Berlin weiß, wie Party gemacht wird. Mit neuen Gstanzln und alter Motivation im Gepäck wagt sich das fünfköpfige Diskoduo Erwin & Edwin überall hin, wo man ihren Schmäh einigermaßen versteht. Auch wenn die unverkennbare Mischung aus Techno und Polka ohnehin keine Sprachbarriere kennt und selbst die internationalsten Haxen in Bewegung und Ekstase versetzt!

Ebenfalls an diesem Abend zu sehen ist „Jan Wannemacher“. Mitten aus dem Leben sind die Lieder des bayrischen Liedermachers und Gitarristen, in denen er sich unbeschwert Alltagsthemen wie dem elendigen Heuschnupfen, dem imaginären Teufel auf der Schulter oder der verzwickten Partnersuche beim „Obandln“ widmet. Sympathisch, humorvoll und mitreißend lädt sein eingängiger Mundart-Pop zum Mitsingen und Tanzen ein und sorgt einfach für gute Laune. Ob rein akustisch nur mit der Gitarre oder verstärkt mit Loop-Station – Jan spielt mit einer Leichtigkeit und Freude, die so herrlich ehrlich und ungezwungen daherkommt. Sein Credo für Texte und Melodien lautet: „Zuhören, loslassen, eintauchen, mitmachen“ und das hin und wieder mit einem Augenzwinkern. So bleiben seine kurzweiligen Konzerte stets in beschwingt entspannter Erinnerung.
Neuer Veranstaltungsort für die Veranstaltung Erwin & Edwin und Jan Wannemacher
Die Veranstaltung wird vom Kulturzentrum neun in die Neue Welt verlegt. Die bereits erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit und können für den neuen Veranstaltungsort verwendet werden. Sie müssen nicht gegen ein neues Ticket ausgetauscht werden. Grundsätzlich besteht keine Möglichkeit, das Ticket zurückzugeben. Eine Rücknahme in Ausnahmefällen, zum Beispiel wenn die neue Location nicht für Rollstuhlfahrer geeignet ist, erfolgt ausschließlich über das Kulturamt. Bitte kontaktieren Sie hierfür die Mail: urbankultur@ingolstadt.de.
Den Abschluss des diesjährigen dialektig-Festivals bildet am Freitag, 27. Februar, um 20 Uhr in der Neuen Welt „Stefan Leonhardsberger“, dessen Konzert bereits ausverkauft ist.
Die Veranstalterin dankt dem Sponsor des dialektig-Festivals, der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt, dem Fördergeber Bezirk Oberbayern und dem Medienpartner BR2, ohne deren Engagement dieses Festival in solch einer hohen Qualität nicht möglich wäre. (st-in)
Tickets gibt es im Westpark Ingolstadt und über Ticket Regional (www.ticket-regional.de).
Weitere Informationen: www.kulturamt-ingolstadt.de/dialektig
