Besser könnte es nicht passen: 2026 ist das Akkordeon das Instrument des Jahres. Die Vielseitigkeit dieses Instruments beweist das Akkordeonorchester Ingolstadt seit über 40 Jahren. Unter der Leitung von Inge Schindler veranstaltet es am Samstag, den 25.04.2026, um 19.30 Uhr im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt ein Konzert. Gegründet wurde das Orchester 1984; im Jahr 1987 übernahm Inge Schindler die ständige Leitung.
Seitdem macht es sich das Orchester zur Aufgabe, das Akkordeon als ernstzunehmendes Konzertinstrument zu präsentieren. Zur Aufführung kommen am 25. April in der großen Besetzung „Ouvertüre in D” von Rudolf Würthner, sowie “Communion” von Jacob de Haan. Die kleine Besetzung des Orchesters spielt “Florentinisches Konzert” von Gerhard Mohr, “Vor einer alten Kirche” von Friedrich Haag, “Rhapsodia Andalusia” von Adolf Götz, “Salut d´Amour” von Edward Elgar, “Russische Fantasie” von Jörg Draeger, “Chanson de Nuit” von Edward Elgar und “Polowetzer Tänze” aus der Oper “Fürst Igor” von Alexander Borodin.
Begleitet werden die Orchester am Schlagwerk von Michael Hase und Wolfgang Stielau, bei “Polowetzer Tänze” unterstützt Beate Fürbacher mit ihrer Harfe.

Karten gibt es bei Inge Schindler, Tel. 0841 6 44 00, E-Mail: AkkordeonIN@gmail.com, sowie beim Musikhaus Kornprobst, Tel. 0841 3 58 90.
Weitere Infos: http://www.musikm.de/AO-Ingolstadt/
Zur Geschichte des Orchesters
Seit 42 Jahren ist es den Mitwirkenden wichtig, das Akkordeon als Konzertinstrument vorzustellen. Sie interpretieren vorwiegend Originalwerke für Akkordeonorchester oder gute Bearbeitungen bekannter Werke auf hohem Niveau.
Gegründet wurde das Orchester im April 1984; 1987 übernahm Inge Schindler die Leitung. Anfangs gehörten 19 junge Leute dem Orchester an, die keine Mühe scheuten, um zu den wöchentlichen Proben zu kommen. Einige transportierten ihr Instrument gar mit dem Fahrrad und Anhänger.
Das erste Konzert des Orchesters fand im Dezember 1985 im Veranstaltungsraum des Klinikums Ingolstadt statt. In den Jahren danach folgten u. a. Auftritte in Reichertshofen, Langenbruck, Stammham, Wolfratshausen und drei Konzerte in der Reitschule Ingolstadt. Seit 1994 konzertiert das Akkordeonorchester im Festsaal des Stadttheaters Ingolstadt.
Beim Raiffeisen-Jugendförderungspreis Pfaffenhofen konnte 1986 ein dritter und 1990 ein erster Preis erreicht werden.
Ein großes Erlebnis war 1995 eine Konzertreise nach Grimaud/Südfrankreich, bei der zugunsten der französischen Krebshilfe ein Open-Air-Konzert auf der Burg gegeben und ein Gottesdienst mitgestaltet wurde. Beides fand begeisterte Aufnahme.
Im Jahr 2000 konnten Konzerte mit den “Ingolstädter Nachtigallen” (Leitung Eva-Maria Atzerodt), sowie jeweils ein Konzert mit den Oboisten Zwetomir Velkov und Georgi Kobulaschwili stattfinden. 2002 durfte das Orchester ein Konzert zusammen mit Kathrin Altmann (Sopran) und Beate Fürbacher (Harfe) und eine Serenade in St. Moritz veranstalten. 2004 trat Beate Fürbacher als Solistin mit dem Orchester auf; im April 2008 der Mandolinenvirtuose Klaus Wuckelt, der zusammen mit dem Orchester ein Werk von A.Vivaldi aufführte. Nach den erfolgreichen und gut besuchten Konzerten 2010 und 2012 konnte im Jahr 2014 wieder Klaus Wuckelt zum Jubiläumskonzert (30 Jahre Akkordeonorchester Ingolstadt) im Festsaal gewonnen werden. Weitere Konzerte fanden statt im Jahr 2016 mit Moritz Gottschall (Trompete), 2018 mit Karin Law Robinson-Riedl (Sopran) und 2022 mit Jonathan Groß (Klarinette) sowie dem Duo László Ernyei und Martin Grünbeck (Akkordeon). Zahlreiche Auftritte bei Geburtstagen, Silber- und Goldhochzeiten sowie bei Gottesdiensten kamen noch dazu.
Derzeit gibt es zwei Orchester, in denen alle Altersstufen von 12 bis 75 Jahre vertreten sind: die große Besetzung mit 21 Spielern und die kleine Besetzung des Akkordeonorchesters Ingolstadt mit 15 Spielern.
Beide Ensembles und ihre Leiterin musizieren ehrenamtlich. Mit Liebe und Freude widmen sie sich gemeinsam ihrer Musik. (ak0)
