Jahresbericht 2025 Museen der Stadt Ingolstadt

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Die Museen der Stadt Ingolstadt haben ihren Jahresbericht 2025 veröffentlicht. Der Bericht dokumentiert Ausstellungen, museumspädagogische Formate und besondere Jubiläen, die das kulturelle Leben der Stadt geprägt haben.

Er fasst unter anderem die Gedenk- und Jahrestage des Jahres 2025 zusammen: 100 Jahre Alf Lechner, 30 Jahre Bauerngerätemuseum Hundszell, 20 Jahre UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes und 80 Jahre Kriegsende – Anlässe, die mit Ausstellungen, Gedenkveranstaltungen und Festakten gewürdigt wurden. Darüber hinaus wird deutlich, wie die Museen trotz schwieriger Finanzlage mithilfe von Drittmitteln, Spenden und Kooperationen zahlreiche Vorhaben verwirklichen konnten.

Leserinnen und Leser erhalten Einblicke in Ausstellungen wie „Mission 2030“ (Stadtmuseum), „Ansichtssache. Menschliche Präparate im Museum“ (Deutsches Medizinhistorisches Museum) und „In Preparation. Eine Sammlung macht sich bereit für neue Räume“ (Museum für Konkrete Kunst). Darüber hinaus informiert die Publikation über die Museumspädagogik mit mehr als 700 gebuchten Programmen sowie über die Sammlungs- und Restaurierungsarbeit. Ein Schwerpunkt liegt auf digitalen Angeboten wie dem Fleißer-Spaziergang oder Online-Workshops. So wird sichtbar, wie die Museen Forschung, Vermittlung und Partizipation miteinander verbinden und neue Zugänge für Kinder, Jugendliche und Erwachsene schaffen.

International war das Deutsche Medizinhistorische Museum im Rampenlicht. Alle zwei Jahre lädt die „International Association of Medical Museums and Collections“ (IAMMC) zu einer Tagung ein. Gastgeber war dieses Jahr Ingolstadt.

Insgesamt konnten die Museen 63.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnen, etwas weniger als 2024, was vor allem an den stark eingeschränkten Öffnungszeiten des MKKs liegt.

Der Jahresbericht 2025 steht kostenfrei auf der Homepage der Stadt Ingolstadt unter https://www.ingolstadt.de/Museen zum Download bereit. Aufgrund der städtischen Sparmaßnahmen erscheint er erstmals ausschließlich in digitaler Form. Lediglich für die Museen wurde eine kleine Auflage an Belegexemplaren gedruckt. Auch die gesamte grafische Gestaltung wurde intern umgesetzt – ein Beispiel dafür, wie effizient und kreativ die Museen ihre Ressourcen einsetzen. (st-in)

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