Neue UV-Index Tafeln in Bädern und an Seen

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Zuviel Sonneneinstrahlung ist für den menschlichen Körper allerdings belastend. So birgt die UV-Strahlung der Sonne gesundheitliche Risiken, denn sie kann Haut und Augen schädigen oder langfristig sogar Krebs auslösen. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention unterstützt die AOK Bayern das Projekt „Watchout – Für mehr UV-Schutz im Alltag“ der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). „Zum Schutz vor den möglichen Gefahren durch die UV-Strahlung stellt die AOK jetzt UV-Index-Tafeln zur Verfügung“, sagt Rainer Stegmayr, Teamleiter Markt und Gesundheit bei der AOK in Ingolstadt.

Eine  UV-Tafel wurde am Aktionstag „Sonne(n) mit Verstand“ des Gesundheitsamtes Neuburg-Schrobenhausen am Lenbachplatz an Max Fleischmann, dem Freibadleiter in Schrobenhausen übergeben. „Am Aktionstag konnte man zusätzlich an vier Stationen mehr über das Thema Sonnenschutz erfahren und sich über schöne Geschenke freuen“, sagt Alexander Zinsmeister von der Gesundheitsregionplus Neuburg-Schrobenhausen.

Übergabe der UV-Tafeln beim Aktionstag des Gesundheitsamtes Neuburg-Schrobenhausen am Rathausplatz: v.l. stehend: Alexander Zinsmeister (Gesundheits-regionplus Neuburg-Schrobenhausen), Ulrich Resch (AOK Direktor Ingolstadt), Sonja Meisinger (stellv. Freibadleitung Neuburg), Helena Schlusnus (3. Bürgermeisterin Neuburg), Alexander Brot (Bürgermeister Burgheim und Cornelia Kreil (kommisarische Leitung Gesundheitsamt Neuburg-Schrobenhausen). Foto: AOK
Übergabe der Tafel in Weichering

Die UV-Tafeln befinden sich ab sofort auch im Freibad Neuburg sowie den Badeweihern in Burgheim und Weichering. Sie wurden am Aktionstag „Sonne(n) mit Verstand“ an Alexander Brot (Bürgermeister Burgheim), Sonja Meisinger (stellvertretende Freibadleitung Neuburg) sowie Helena Schlusnus (3. Bürgermeisterin Neuburg) stellvertretend für Christian Volnhals (Bürgermeister Weichering) übergeben, da dieser kurzfristig verhindert war. Auch Sabine Schneider (stellvertretende Landrätin) und Gerhard Schoder (Oberbürgermeister Neuburg) konnten aufgrund eines Trauerfalls nicht zur Veranstaltung erscheinen.

UV-Index-Tafel auch für das Ilmbad Pfaffenhofen

Der UV-Index (UVI) gibt den erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung am Boden an und nennt passende Schutzmaßnahmen. „Die AOK will gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Rainer Stegmayr. Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie beispielsweise im Ilmbad Pfaffenhofen. Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln. Neben dem Ilmbad finden die Besucher und Besucherinnen auch im Freibad in Wolnzach und im Warmbad in Irsching künftig eine UV-Tafel.

Übergabe der UV-Index-Tafel im Ilmbad Pfaffenhofen vor der neuen Rutsche: v.l.: Rainer Stegmayr (Teamleiter Markt und Gesundheit AOK Direktion Ingolstadt), Marvin Kling (Präventionsbeauftragter Gesundheitsamt Pfaffenhofen), Corinna Weltge (Präventionsbeauftragte Gesundheitsamt Pfaffenhofen), Ingrid Andre (Geschäftsstellenleitung Gesundheitsregion Plus Pfaffenhofen), Florian Brunthaler (Betriebsleiter Ilmbad Pfaffenhofen) und Albert Gürtner (Landrat Landkreis Pfaffenhofen) Foto: Ilmbad Pfaffenhofen

UV-Index gibt Orientierung

Der UV-Index (UVI) zeigt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Strahlung an sowie die passenden Schutzmaßnahmen. „Die AOK will gemeinsam mit regionalen Partnern über die Bedeutung von Sonnenschutz in Zeiten des Klimawandels aufklären“, so Ulrich Resch. Ziel ist es, die UV-Index-Tafeln an den Orten aufzustellen, an denen eine erhöhte Sonnenbrandgefährdung besteht, wie beispielsweise im Freibad Neuburg sowie den Badeweihern in Burgheim und Weichering. Die Tafeln wurden von der ADP und der Deutschen Krebshilfe im Rahmen des Projekts WATCH OUT entwickelt. Für die regionalen Partner entstehen keine Kosten, die AOK und das Staatsministerium finanzieren die UV-Index-Tafeln.

Je höher der UVI, desto mehr Sonnenschutz ist notwendig. Bereits ab einem UVI von 3 (mittel) braucht die Haut Schutz. Vorrang haben Schatten und geeignete Kleidung, für unbedeckte Hautstellen empfiehlt sich zusätzlich Sonnencreme. Wer sich im Schatten aufhält, kann die UV-Strahlung um etwa 50 Prozent vermindern. „Dichtes Blattwerk von Bäumen oder Sträuchern ist dazu besser geeignet als die meisten Strandschirme“, sagt Ulrich Resch. Bei der Kleidung gilt: Sie schützt gut, wenn sie dunkel, fest gewebt oder dicht und ungebleicht ist und Schultern, Nacken und Dekolleté bedeckt. Es gibt auch Kleidung mit speziellem UV-Schutz. Sinnvoll sind außerdem Kopfbedeckungen mit breiter Krempe und Sonnenbrillen, um die Augen zu schützen. (bym)

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