Tommaso Mazzoletti spielt in der Asamkirche
Bei der „Orgelmatinee um Zwölf“ ist am Sonntag, 14. Juni, um 12 Uhr in der Asamkirche Maria de Victoria in Ingolstadt der italienische Organist Tommaso Mazzoletti zu Gast. Auf dem Programm stehen Paolo Speratis „Grande Offertorio sulla marcia trionfale dell’Aida di Giuseppe Verdi“, Vincenzo Antonio Petralis „Andante La maggiore – Sonata per l’offertorio Do minore“, Tommaso Mazzolettis eigene „Rêverie“ sowie Pietro Yons „Rapsodia italiana“. Die Werke spiegeln unterschiedliche Facetten italienischer Orgelmusik zwischen Opernbezug, liturgischer Funktion und konzertanter Poesie und lassen die Orgel in der Akustik der Asamkirche in besonderer Farbigkeit erleben.
Tommaso Mazzoletti, 1991 in Novara geboren, begann seine musikalische Laufbahn am Klavier und entdeckte bereits im Alter von zwölf Jahren seine Leidenschaft für die Orgel. Er studierte zunächst in seiner Heimatstadt, später in Cuneo bei Massimo Nosetti sowie an der Haute École de Musique in Genf und Lausanne. Seit 2023 wirkt er als Orgelprofessor am Conservatorio di musica Antonio Scontrino in Trapani. Zudem ist er als konzertierender Organist international gefragt und wurde mehrfach ausgezeichnet.
Mit Tommaso Mazzoletti präsentiert die Reihe „Orgelmatinee um Zwölf“ erneut einen Künstler, der für stilistische Vielfalt, technische Brillanz und musikalische Gestaltungskraft steht. Das Publikum darf sich auf eine Matinee freuen, die italienische Orgelkunst in ihren unterschiedlichen Ausprägungen lebendig und eindrucksvoll hörbar macht.
Das Programmheft 2026 mit allen Künstlerinnen und Künstlern der kommenden Matineen ist digital abrufbar unter www.kulturamt-ingolstadt.de/orgelmatinee. Hier sind auch die Termine bekannt gegeben, an welchen Sonntagen die Orgelmatineen stattfinden. Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei, um Spenden wird gebeten.
