Ideen für die Eichstätter Innenstadtgestaltung übergeben

    Hotel Tipps

    Werner Schmidbauer mit Solo-Tour im Turm Baur

    Werner Schmidbauer kommt nach Ingolstadt: Nach der umjubelten Fernsehpremiere des titelgebenden Lieds "Mia San Oans“ erschien im Herbst ´23 nach über 10 Jahren ein...

    Ingolstädter Herbstvolksfest beginnt am Freitag

    Von Freitag, 22. September, bis Dienstag, 3. Oktober, ist wieder Herbstvolksfest in Ingolstadt. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die Schanzer Musikanten mit einem...

    Bildung statt Beschneidung: Ausstellungseröffnung mit Christian Ude

    Am 6. Februar ist der internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung. Aus diesem Anlass lädt die Gleichstellungsstelle der Stadt Ingolstadt zu einer Veranstaltung am Freitag, 10. Februar, um 16 Uhr in...

    weitere Artikel

    Teilen

    Gebündelte Informationen über die Region 10, das heißt die Landkreise Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen, Pfaffenhofen a.d.Ilm und die Stadt Ingolstadt, gab es von 5. August bis 2. Oktober 2022 in dem Popup-Store „HEIMATerei“ in der Pfahlstraße 27 in Eichstätt. Zusätzlich hat das Regionalmanagement IRMA den städtischen Leerstand über die zwei Monate hinweg gemeinsam mit lokalen Akteuren mit Leben gefüllt und Ideen für die Innenstadtgestaltung der Stadt Eichstätt gesammelt. Diese Anregungen sind nun zusammengefasst und an die Stadt Eichstätt übergeben worden.

    Mit dem Projekt „HEIMATerei“ will das Regionalmanagement IRMA nicht nur auf Leerstände in Innenstädten der Region 10 aufmerksam machen, sondern eben einen Begegnungsraum zum Austausch und Ratschen bieten. Der Start des dreijährigen Förderprojekts fiel am 5. August in der Stadt Eichstätt. „Dank der Kooperation mit der Stadt Eichstätt konnten wir
    den wunderschönen Leerstand in der Pfahlstraße 27 über die zwei Monate nutzen,“ sagt Iris Eberl, Leiterin der IRMA-Geschäftsstelle, und ergänzt: „Wir hatten donnerstags bis sonntags geöffnet und boten den Gästen neben Informationen über die Region auch kostenfreie Mitmachaktionen.“ Mit unterschiedlichen Akteuren, die oft ehrenamtlich vor Ort waren, konnte IRMA ein ansprechendes Programm bieten: Mit dem Naturpark Altmühltal wurde unter anderem mit regionalem Wacholderholz gebastelt. An einem anderen Wochenende konnte man an einem spannenden Vortrag des Jura-Museums über die Saurier und Urvögel des Altmühltals zur Jurazeit teilnehmen. Darüber hinaus war die interaktive Wanderausstellung der Region 10, der „Klimaladen“, über zwei Wochen frei zugänglich.

    Neben offenen Sprechstunden der Stadt Eichstätt, beispielsweise bezüglich sanierungsbedürftiger Innenstadtimmobilien, informierte der Jurahausverein e.V. unter anderem darüber, was den Haustyp „Jurahaus“ so besonders macht und die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Altmühl-Donau e.V. gab Einblicke in ihre Arbeit im Landkreis Eichstätt. Ganz nach dem Motto „Anschauen – Anfassen – Ausprobieren“ bot das ansässige BayernLab im Zuge ihrer Präsentation die Möglichkeit, das neue VR-Sportgerät, die iCAROS Cloud, zu testen. Die Projektgruppe „Mensch in Bewegung“, mit der IRMA schon länger eng zusammenarbeitet, nutzte die „HEIMATerei“, um ihre Ergebnisse aus dem Beteiligungsformat „Future Eichstätt“ vorzustellen. Im Zuge dessen fand eine Diskussionsrunde mit Oberbürgermeister Josef Grienberger statt.

    Eine durchgängig angebotene Beteiligungsmöglichkeit bot das Innenstadtmodell, bei dem die Besucherinnen und Besucher ihre Kreativität ausleben und Ideen für die Eichstätter Innenstadt einbringen konnten. Dabei kamen interessante Anregungen aus der Bevölkerung, wie ein Wasserspielplatz beziehungsweise allgemein die Nutzung der Altmühl als Aufenthaltsort oder Angebote wie Begegnungsräumen in der Innenstadt heraus. Alle Ergebnisse wurden in einem Bericht zusammengefasst und der Eichstätter Innenstadtbeauftragten Beate Michel übergeben.

    Im Zuge des Projekts „HEIMATerei“, welches aufmerksam auf die Innenstadtbelebung der Region 10 machen möchte, ist darüber hinaus ein neues regionales Netzwerk initiiert worden, welches aus Innenstadtbeauftragten und Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaftsförderungen besteht. Ein erstes Netzwerktreffen fand im Oktober statt und wird sich zukünftig in regelmäßigen Abschnitten zu den Herausforderungen und Vorhaben der Kommunen austauschen. „Während der ersten Interviews mit den Innenstadtbeauftragten zum Projektstart Anfang des Jahres haben wir heraushören können, dass ein solches Netzwerk noch nicht existiert und von den Beteiligten gewünscht ist,“ sagt Eberl und erklärt: „Es soll das gegenseitige Kennenlernen und der Wissensaustausch im Vordergrund stehen.“ Das Netzwerk steht allen offen, die sich im Bereich Innenstadtförderung oder -belebung in der Region 10 engagieren.

    Bei Interesse, Teil des Netzwerks zu werden, kann man sich an Iris Eberl (eberl@irma-ev.de) wenden. Das nächste Treffen wird im Frühjahr 2023 stattfinden. Die Reise der „HEIMATerei“ geht nach der ersten Station in der Stadt Eichstätt weiter: Die nächste Station wird voraussichtlich im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sein. Alle Informationen zur „HEIMATerei“ stehen online unter www.heimaterei.de zur Verfügung. (irma)

    Anzeige