Domchor und GKO in der Eichstätter Schutzengelkirche

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    Ein deutsches Requiem nach Worten der heiligen Schrift“ lautet der Titel eines der bedeutenden Werke von Johannes Brahms. Am Sonntag, 26. März, ist es um 17 Uhr in der Eichstätter Schutzengelkirche zu hören, aufgeführt vom Eichstätter Domchor und dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt. Solisten sind Agnes Preis (Sopran) und Carl Rumstadt (Bariton). Die Gesamtleitung hat Domkapellmeister Manfred Faig.

    Das Brahms-Requiem orientiert sich nicht an der Totenmesse der Kirche, wie der Titel vielleicht vermuten lässt, sondern ist ein siebenteiliges Gesamtwerk. Es war nie als Totenfeier oder Messe für die Verstorbenen gedacht, sondern thematisiert das Thema Tod und Vergänglichkeit eher für die Lebenden. Brahms hat dazu verschiedene Bibelstellen zusammengestellt und vertont.

    Das Werk gilt als Wendepunkt und großer Durchbruch im Schaffen des noch jungen Komponisten. Brahms beschäftigte sich mit dem Werk über ein Jahrzehnt lang unter dem Eindruck des Todes seines verehrten Freundes und Förderers Robert Schumann (1856) und dem Tod seiner Mutter Johanna Henrike Christiane Brahms (1865). Am Karfreitag 1868 wurde das Deutsche Requiem im Dom zu Bremen uraufgeführt, damals noch mit sechs Sätzen. Die begeisterte Kritik stellte es damals in eine Reihe mit Bachs h-Moll-Messe und Beethovens Missa solemnis. Die erste Aufführung aller sieben Teile fand am 18. Februar 1869 im Gewandhaus zu Leipzig statt.

    Die 40 Sängerinnen und Sänger des Eichstätter Domchors proben das Stück nun schon seit einigen Monaten für ihr großes Konzert. Bei der Aufführung kommen in der Kammermusik-Fassung von Joachim Linckelmann noch Streicher, Bläser und Pauken und zwei Solisten dazu. Das Stück gilt mit seinen sieben Sätzen als äußerst anspruchsvoll, mit nur wenigen Pausen für den Chor. Karten können im Vorverkauf unter www.eichstaetter-dommusik.de erworben werden. (pde)

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