Reihe Geistiger Mittagstisch startet am 17. Mai

Hotel Tipps

100 Jahre Ski-Gymnastik im Medizinhistorischen Museum

Diese Ausstellung bewegt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn man kann gar nicht anders als selbst zumindest ein bisschen die Hüften kreisen zu lassen,...

Vielseitige Pfingstferien-Erlebnisse im Landkreis Pfaffenhofen

Egal ob mit Kindern oder ohne – in der Region ist in den Pfingstferien einiges geboten. Das Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d.Ilm (KUS) hat...

GKO wird zur Kammerphilharmonie Ingolstadt

Am 15. Mai bekommen Kulturinteressierte einen ersten Einblick, wie sich die Kammerphilharmonie Ingolstadt künftig musikalisch aufstellt. Aus dem Georgischen Kammerorchester wird ab der Saison...

weitere Artikel

Teilen

„Im Herbst des Barock. Eichstätts Kultur, Kunst und Handwerk des 18. Jahrhunderts“ ist das Thema einer Sonderausstellung, die derzeit im Domschatz- und Diözesanmuseum zu sehen ist. Mit einzelnen Bereichen der Ausstellung befasst sich auch die Veranstaltungsreihe „Geistiger Mittagstisch“. Sie startet am Mittwoch, 17. Mai, mit dem Thema „Eichstätter Maler des 18. Jahrhunderts“. Die Kurzführung mit Museumsleiterin Claudia Grund beginnt um 12.15 Uhr an der Museumskasse, der Eintritt kostet 3 Euro.

„Stets war ein fürstlicher Hof mit einer guten Auftragslage auch für bildende Künstler und Kunsthandwerker verbunden. Es galt die fürstlichen Residenzen mit Stuck, Bildwerken, gemalten Raumdekorationen und Tafelgemälden auszustatten“, erzählt Grund. Dem fürstlichen Hofbauamt gehörten daher Hofkünstler – Hofmaler und Hofbildhauer – mit ihren Mitarbeitern an, die die repräsentativen Ansprüche ihres Fürstbischofs erfüllten. „Manche von ihnen besaßen das Privileg des Hofschutzes und waren damit dem städtischen Zunftzwang enthoben“, erklärt Kunsthistorikerin Claudia Grund. Neben dem wichtigsten Vertreter der spätbarocken Malerei Eichstätts, Hofmaler Johann Michael Franz, seien in der Stadt und im Bistum Eichstätt eine erstaunliche Zahl von begabten Malern tätig gewesen, die bis zum Ende des Jahrhunderts offensichtlich von den Aufträgen ihrer kirchlichen wie weltlichen Kundschaft aus Kirche, Klöstern, Adel und wohlhabendem Bürgertum ein gutes Auskommen hatten. (pde)

Weitere Informationen zum Museum und zur Sonderausstellung gibt es unter www.dioezesanmuseum-eichstaett.de.

Anzeige