Museum für Konkrete Kunst jetzt mit MKKD App

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Digitale Anwendungen gibt es viele und längst sind sie auch in der Museumsbranche angekommen. Zahlreiche Häuser nutzen sie, um ihren Gästen hilfreiche Informationen bei ihren Touren durch die Ausstellungsräume zu bieten. Doch was, wenn ein Museum temporär geschlossen hat?

Das Museum für Konkret Kunst (MKK) in Ingolstadt beweist, dass sich auch dann eine App hervorragend anbietet, um eine Interimszeit zu gestalten und dabei Lust auf neue Räume zu machen. Ab sofort ist in den App Stores ein ganz besonderes und dabei kostenfreies Angebot zu finden: die MKKD App.

2026 soll aus dem MKK das Museum für Konkrete Kunst und Design (MKKD) werden und in ein neues Ausstellungsgebäude ziehen. Mithilfe der MKKD App können die Nutzerinnen und Nutzer diese Transformation begleiten. Mit ihr bleiben sie informiert über all das, was passiert, wenn ein Museum einen Umzug vorbereitet: woran arbeitet das Team, welches Interimsprogramm ist geboten, wie ist der Fortschritt auf der Baustelle und was macht das neue Gebäude historisch wie architektonisch so besonders? Diese und viele andere Fragen werden in der App beantwortet. Doch nur zur reinen Informationsgewinnung wird die App nicht dienen. Durch das Feature „Spiel mit ! Farbe“ ist auch eine interaktive, spielerische Komponente integriert, die die Nutzerinnen und Nutzer selbst kreativ werden lässt.

Das Konzept der MKKD App ist, dass sie sich – wie das Museum selbst – transformiert. Was anfangs noch als Teaser für das neue Gebäude funktioniert, wird später zum multimedialen Museumsguide. Dieser Ausstellungsführer wird unterschiedliche Touren in deutscher wie englischer Sprache durch das MKKD anbieten und dabei Bild, Text, Audio und sogar Videos in Gebärdensprache integrieren.

Ein Grund mehr die App herunterzuladen, ist die ansprechende Grafik, die einen Vorgeschmack auf das neue Erscheinungsbild des MKKD bietet. Zu sehen ist das neue Logo des zukünftigen Museums, das sich aus dem Stankowski Logo des MKK herleitet. Außerdem wurden die neue Hausschrift und ein neues Farbkonzept umgesetzt.

Möglich wird die Museums-App durch ein besonderes Förderprogramm der Landesstelle für die nicht-staatliche Museen in Bayern: Durch das Projekt „fabulAPP – Baukasten für digitales Storytelling im Museum“, unterstützt von der Bayerischen Sparkassenstiftung, kann das MKK diesen digitalen Auftakt in der Interimszeit realisieren. Eine solch spezielle Anwendung, die auf einer initialen Idee Dr. Stefanie Weinmayrs von der Landesstelle beruht und von der Direktorin des Museums Dr. Theres Rohde sofort begeistert aufgegriffen wurde, hat es auch in der Geschichte der fabulAPP noch nicht gegeben. Sie zeigt das volle Potenzial des Förderprogramms: Durch eine App wird für ein Museum begeistert, das noch gar nicht geöffnet hat. (mkkd)

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