Von Freitag, 22. Mai, bis Sonntag, 31. Mai, öffnen sich die Pforten des Pfingstvolksfestes, das heuer bereits zum 80. Mal stattfindet. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die „Schanzer Musikanten“ mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.
Auf dem Festgelände an der Dreizehnerstraße kann sich das Publikum auf knapp 70 Schaustellerbetriebe und Stände freuen. Darunter ist die Neuheit „Infinity“, die weltweit größte reisende Looping-Schaukel mit 65 Metern Höhe und einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Stundenkilometern. Ein weiteres sensationelles Fahrgeschäft ist „Kick-Down“. Hier sitzen die Gondeln angeordnet im Kreis auf einer großen Scheibe, die sich bis zu 50 Stundenkilometer schnell drehen kann. Eine weitere Attraktion ist der „Skyfall-Tower“, mit 80 Metern Höhe ist er der höchste transportable Freifallturm der Welt.
Weiter lohnt sich ein Abstecher ins Laufgeschäft „Rio“. Hier gilt es einen Parcours zu meistern, der sich über vier Etagen erstreckt und der es in sich hat. Sein Geschick zu zeigen gilt es bei Luft- und Wasserspielen, einer rollenden Tonne und einer beweglichen Treppe, schrägen Drehscheiben – und vielem mehr. Das ist eine Sache für die ganze Familie, denn hier ist durchaus Teamarbeit gefragt.
Wer es gemütlicher angehen möchte, der steigt in eine Gondel des „Movie Star“. Mit diesem Riesenrad geht es hinauf in eine Höhe von 48 Meter, von wo aus man einen großartigen Blick über die Stadt hat. Natürlich dürfen auch die Klassiker nicht fehlen wie die „Leopardenspur“, das „Camel Derby“, der Autoscooter und das Kettenkarussell.
Für kleinere Buben und Mädchen ein besonderes Vergnügen ist das Fahrgeschäft „In 80 Tagen um die Welt“. Hier nehmen die Kleinen Platz in verschiedenen Fahrzeugen, von Oldtimer bis zum Motorrad, alle mit sprechenden Hupen versehen. Die Fahrt führt über Berg und Tal in einer Schleifen-Achterform an Pyramiden, Eifelturm und anderen Wahrzeichen der Welt vorbei.
Fahrvergnügen auf der einen Seite, kulinarische Schmankerl auf der anderen: Auf dem Pfingstvolksfest stehen je ein Festzelt von Herrnbräu, betrieben von der Festwirtsfamilie Lanzl, und ein kleineres Festzelt von der Griesmüllers Altstadtbrauerei und Yankee & Kraut Bier, betrieben von Festwirt Florian Maurer, die gemeinsam zum ersten Mal auf dem Ingolstädter Volksfest mit einem eigenen Festzelt dabei sind. Dass zwei Kleinst-Brauereien gemeinsam ein Festzelt stellen, stellt ebenfalls eine Besonderheit des diesjährigen Pfingstvolksfestes dar. Bei beiden Zelten schließt sich ein gemütlicher Biergarten an. Der Preis für eine Maß liegt bei Herrnbräu bei 12,80 Euro und bei Griesmüllers und Yankee & Kraut bei 13,20 Euro. Zusätzlich rundet die Fischhütte der Familie Schön die Gaumenfreuden ab.
In den Festzelten von Lanzl und Maurer wird ein abwechslungsreiches musikalisches Programm geboten. Zudem können sich die Besucherinnen und Besucher am Pfingstmontag, 25. Mai., ab 7 Uhr auf einen Frühschoppen mit Weißwurstfrühstück und einer Partyband im Maurer-Festzelt freuen.
Gut gestärkt lässt es sich anschließend gemütlich über den Warenmarkt bummeln. Angefangen von Haushaltswaren bis hin zum Modeschmuck gibt es viele Schnäppchen zu entdecken. Wer sein Glück versuchen möchte, der macht Halt am Warengewinnautomat Pink Date, welcher große Plüschtiere ausspielt.
Traditionell findet der Seniorennachmittag am Dienstag, 26. Mai, statt. Dieses Mal wird im Festzelt von Maurer ein Schafkopfturnier ausgetragen, Beginn 17 Uhr. Möge das beste Blatt gewinnen! Des Weiteren steht der Familiennachmittag an und zwar am Mittwoch, 27. Mai. Nicht zu vergessen die kleinen, aber feinen Feuerwerke an den Freitagen, 22. und 29. Mai, die ab 22.30 Uhr den Himmel in bunte Farben tauchen. (st-in)
Öffnungszeiten Pfingstvolksfest und Warenmarkt:
Eröffnungstag, Freitag, 22. Mai, 15 bis 24 Uhr
Samstag, 23. Mai und Pfingstsonntag, 24. Mai, 11 bis 24 Uhr
Pfingstmontag, 25. Mai, bis Donnerstag, 28. Mai, 11 bis 23 Uhr
Freitag, 29. Mai, und Samstag, 30. Mai, 11 bis 24 Uhr
Sonntag, 31. Mai, 11 bis 23 Uhr (Warenmarkt bis 20 Uhr)
Weitere Informationen:
www.volksfest.in und www.kulturamt-ingolstadt.de/pfingstvolksfest
Sicherheitsmaßnahmen auf dem Pfingstvolksfest
Viele Menschen kommen auf dem Pfingstvolksfest zusammen, um friedlich und fröhlich zu feiern. Damit dies im Rahmen größtmöglicher Sicherheit geschehen kann, sind umfassende Maßnahmen getroffen worden. In enger Abstimmung haben das Kulturamt der Stadt Ingolstadt als Veranstalter, die Polizei, die Feuerwehr und das Ordnungsamt ein Sicherheitskonzept aus Zufahrtsschutz, sichtbarer Präsenz von Sicherheitsdienst und Polizei sowie technischer Videoüberwachung des Veranstaltungsgeländes entwickelt.
Für Besucherinnen und Besucher des Volksfestes gilt es, Folgendes zu berücksichtigen:
• Fahrräder sind auf dem Veranstaltungsbereich nicht zugelassen. Diese können am Fahrradparkplatz im Eingangsbereich abgestellt werden. Das gesamte Areal der Polizei darf nicht als Fahrradabstellfläche genutzt werden.
• Im Interesse des Tierwohls und zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sind Hunde auf dem Volksfest verboten. Ausnahme ist das Führen von Blindenhunden.
• Bei erhöhten Besucherzahlen sind nach 20 Uhr möglichst keine Kinderwägen mitzuführen. Große Menschenmengen können zu Gedränge führen, damit verbunden die Gefahr, dass gegen Kinderwägen gestoßen wird und oder dass man unabsichtlich gegen Passanten fährt.
• Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, keine großen Taschen oder Rucksäcke auf das Festgelände mitzunehmen – es werden vermehrt Stichproben und Kontrollen durchgeführt.
• Es ist verboten, den Festbereich mit Pkw zu befahren. Parkmöglichkeiten bieten die Parkeinrichtungen in der Innenstadt oder umliegende Parkplätze. Für Menschen mit Behinderung stehen Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Festgelände zur Verfügung (Zufahrt über die Harderstraße). Die Dreizehnerstraße ist vom 18. Mai bis 3. Juni für den öffentlichen Verkehr gesperrt.
• Ein weiterer Beitrag zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sind zusätzliche Zufahrschutzmaßnahmen auf dem Gelände des Pfingstvolksfestes.
• Gäste werden gebeten, das Veranstaltungsgelände so sauber wie möglich zurückzulassen und den Müll in den vorgesehenen Abfallbehältern zu entsorgen.
Hinweise der Gleichstellungsstelle
Neben den wichtigen Sicherheitsaspekten gibt es von der städtischen Gleichstellungsstelle wertvolle und bewährte Tipps für einen „ungetrübten Volksfestbesuch“:
Das Volksfest steht für Lebensfreude und Gemeinschaft – doch häufig werden auch Grenzen überschritten. Hier setzt die Präventions- und Plakatkampagne der Gleichstellungsstelle seit vielen Jahren an: „Spaß haben – sicher feiern“. Denn der Spaß hört auf, wenn Grenzen nicht geachtet werden. Die Gleichstellungsstelle will alle sensibilisieren, die eigenen Grenzen und die der anderen zu achten. Damit alle mit Spaß nach einem Volksfestbesucht wieder gut nach Hause kommen, sollten folgende Tipps Beachtung finden.
Tipps, um sicher zu feiern:
• In der Gruppe zusammen bleiben und feste Treffpunkte vereinbaren
• Tragen von Wertsachen wie Geld, Handy & Schlüssel am Körper
• Das Limit beim Trinken kennen
• Aufmerksam bleiben und Getränke im Auge behalten
• Grenzen setzen und Nein sagen
• Den Nachhauseweg planen und sich übers Handy verbinden
Die Gleichstellungsstelle geht davon aus, dass es bei Feierhochburgen, wie dem Volksfest, auch zu körperlichen Übergriffen, Begrapschen, anzügliche Bemerkungen, penetrantes Bedrängen und aufdringliches Verhalten bis hin zu sexualisierter Gewalt kommen kann. Umso wichtiger ist es, sich im Vorfeld um die eigene Sicherheit zu kümmern und auch für die Mitmenschen aufmerksam zu bleiben. Das zum Thema zu machen, verkleinert auch die Möglichkeiten für potentielle Täter.
Besonders begrüßt wird, dass zum ersten Mal ein Safe Place am Volksfest vom beauftragten Sanitätsdienst der Johanniter angeboten wird. Wenn sich Menschen verunsichert, bedroht oder belästigt fühlen, bekommen sie dort Hilfe und Unterstützung. Der Safe Space ist ein Ruhepunkt im Trubel und kann erstmal wieder Sicherheit geben.
Unabhängig vom Safe Space stehen allen Menschen folgende unterstützende und helfende Stellen zur Verfügung:
• Polizeinotruf 110
• Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen 116016 und www.hilfetelefon.de
• Beratung bei sexualisierter Gewalt 0841/17353 und www.wirbelwind.de
• Hilfetelefon bei Gewalt an Männern 0800/1239900 und www.maennerhilfetelefon.de
