Herbstvolksfest in Ingolstadt

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Von Freitag, 25. September, bis Sonntag, 4. Oktober, öffnen sich die Pforten des Herbstvolksfestes. Den Beginn läuten um 17.30 Uhr die Böhmfelder Bergbläser mit einem Standkonzert vor dem Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl ein. Dort wird Oberbürgermeister Dr. Michael Kern um 18 Uhr das Pfingstvolksfest mit dem traditionellen Fassanstich offiziell eröffnen.

Über 70 Schausteller, Fahrgeschäfte sowie Warenmarktbeschicker geben sich auf dem Festgelände an der Dreizehnerstraße die Ehre und begeistern das Publikum mit Klassikern und einer Neuheit in Ingolstadt.

Zum ersten Mal zu Gast ist das Take Off. Das spektakuläre Rundfahrgeschäft begeistert mit einem außergewöhnlichen und dynamischen Fahrablauf: Während sich die Plattform zunehmend schneller dreht, hebt ein massiver Hydraulikarm die gesamte Scheibe einseitig an. Gleichzeitig drehen sich die Gondeln um ihre eigene Achse und nehmen dabei immer mehr Fahrt auf. Das Ergebnis ist eine rasante Kombination aus Geschwindigkeit, Bewegung und wechselnden Fahrwinkeln – Adrenalin pur.

Für Nervenkitzel sorgt auch das Crazy Roulette, eine spektakuläre Neuheit unter den Fahrgeschäften. Auf einer imposanten Scheibe, die optisch einem Roulette nachempfunden ist, werden die Fahrgäste bis auf eine Höhe von 15 Metern gehoben und dabei in einen beeindruckenden 90-Grad-Winkel gebracht. Während sich das Roulette zunehmend schneller dreht.

Neben der Neuheit dürfen die wiederkehrenden Highlights nicht fehlen. Dazu zählen unter anderem Break-Dance, Gaudihopser, Geistervilla, Leopardenspur, Autoscooter, Kettenflieger und viele weitere Fahrgeschäfte. Wer es gemütlicher angehen möchte, der steigt in eine Gondel des Movie Star. Mit diesem Riesenrad geht es hoch hinauf auf knapp 40 Meter und ermöglicht damit einen großartigen Blick über die Stadt und die Region. Für die Jungen und Mädchen gibt es auch eine Auswahl klassischer Kinderfahrgeschäfte, wie die Dschungel-Rallye. Ob für große oder kleine Gäste, für jeden ist etwas dabei.

Dieses Jahr heißt das Herbstvolksfest seine Besucherinnen und Besucher im Herrnbräu-Festzelt der Familie Lanzl herzlich willkommen. Direkt angrenzend lädt ein gemütlicher Biergarten zum Verweilen und Genießen ein. Wie gewohnt erwartet die Gäste eine abwechslungsreiche Speisekarte, bei der kein Wunsch offenbleibt. Abgerundet werden die kulinarischen Schmankerl von der Fischhütte der Familie Schön und vom Weißbierkarussell der Griesmüllers Altstadtbrauerei.

Im Festzelt steht zudem ein stimmungsvolles Musikprogramm auf dem Programm, das mit vielfältigen Klängen und bester Unterhaltung für jeden Geschmack etwas bereithält. Übrigens feiert Lanzl-Gastronomie dieses Jahr sein 70-jähriges Firmenjubiläum. Zu diesem Anlass gibt es am Montag, 28. September, von 13 bis 23 Uhr, die Maß Bier zum Spezialpreis von 7,00 Euro. An allen anderen Tagen kostet die Maß im Festzelt 12,80 Euro. An diesem Tag wird heuer auch der Seniorennachmittag abgehalten.

Am Dienstag, 29. September, findet um 19 Uhr im Festzelt der Blaulichtempfang für die ehren- und hauptamtlichen Kräfte der Hilfsorganisationen, der Polizei, der Feuerwehr und der Rettungsdienste statt. In diesem festlichen Rahmen wird den zahlreichen engagierten Einsatzkräften für ihren wichtigen Dienst und ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft gedankt. Der Blaulichtempfang würdigt damit die wertvolle Arbeit der Menschen, die sich haupt- und ehrenamtlich für die Sicherheit und das Wohl ihrer Mitmenschen einsetzen.

Einen Tag später, am Mittwoch, 30. September, steht der Familiennachmittag auf dem Programm. Hier können sich die Familien den ganzen Tag über auf reduzierte Preise an den Fahrgeschäften freuen. Und auch bestimmte Speisen und Getränke an den Imbissständen werden vergünstigt angeboten. Ein besonderes Highlight für die kleinen Gäste ist die Aufführung des Marionettentheaters ab 15 Uhr im Festzelt. Auf dem Programm steht „Hänsel und Gretel“, das beliebte Märchen der Gebrüder Grimm. Präsentiert wird die Vorstellung mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt.

Die beiden Freitage am 25. September und 2. Oktober stehen wieder im Zeichen der Feuerwerke, die jeweils ab 22 Uhr den Nachthimmel in bunte Farben tauchen und so manches Staunen in die Gesichter zaubern wird. Das gelingt auch dem Warenmarkt. Er bietet ein gewohnt breites Sortiment, angefangen von Haushaltswaren bis hin zum Modeschmuck und vielen Schnäppchen.

Zudem können sich Besucherinnen und Besucher auf eine Premiere auf dem Warenmarkt freuen: Zum ersten Mal wird das Thema Buch Raum einnehmen. So wird es einen Buchpavillon mit Büchern, ausschließlich von Selfpublishern, auf dem Warenmarkt geben. Diese bedienen die unterschiedlichsten Genres, unter anderem Bilder-, Kinder- und Fantasybücher sowie Ratgeber. In einer kleinen Malecke können die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf lassen und dabei den Autoren zuhören, die aus ihren Werken vorlesen. Die Termine der Lesungen sind auf der Homepage www.volksfest.in veröffentlicht.

Der Feiertag Tag der Deutschen Einheit fällt dieses Jahr auf Samstag, 3. Oktober. Aus diesem Grund gibt es in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr einen verkaufsoffenen Samstag – eine wunderbare Gelegenheit, einen Besuch auf dem Herbstvolksfest mit einem Einkaufsbummel durch die Innenstadt zu verbinden.

In diesem Jahr hat das Kulturamt erstmals zum Herbstvolksfest einen mobilen Funkmast des Anbieters Telefónica auf dem Festplatz aufgestellt. Damit soll der Netzempfang während des Volksfestes verbessert und eine zuverlässige Mobilfunkversorgung für die Besucherinnen und Besucher gewährleistet werden. Für eine noch bessere Netzabdeckung sollen künftig weitere Mobilfunkanbieter hinzukommen.

Der Festumzug:
Der Festumzug findet am Samstag, 26. September statt. Ab 13 Uhr stellen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Klenzepark (Fußgänger-/Radfahrweg am südlichen Donauufer) auf. Gegen 13.45 Uhr kündigen die Böllerschützen auf der Konrad-Adenauer-Brücke den nahenden Beginn für den Festumzug an. Dieser startet schließlich um 14 Uhr am Brückenkopf, angeführt von der Stadtspitze, der Festwirtsfamilie, den Ehrengästen und Stadträten.

Den Festumzug gestalten knapp 40 Gruppen und Vereine, darunter freiwillige Feuerwehren, Kultur-, Schützen- sowie Heimat- und Trachtenvereine. Musikalisch begleitet wird der Festumzug von den Blaskapellen aus der Region. Insgesamt nehmen zirka 1.500 Personen teil.

Folgender Streckenverlauf ist vorgesehen:
Brückenkopf – Konrad-Adenauer-Brücke – Donaustraße – Rathausplatz – Moritzstraße – Am Stein – Harderstraße – Dreizehnerstraße – Festplatz. Dort endet der Festumzug am Festzelt von Herrnbräu.

Es gilt zu beachten:
Auf dem Streckenverlauf vom Brückenkopf bis zur Dreizehnerstraße ist die Durchfahrt für alle Fahrzeuge verboten. Dies gilt am Tag des Umzugs am Samstag, 26. September, von 13.30 bis 16 Uhr. Zusätzlich sind in dieser Zeit ein Großteil der Seitenstraßen, die zum Streckenverlauf führen, durch einen Zufahrtsschutz blockiert und damit nicht befahrbar. Zudem werden in der Donaustraße und Harderstraße von 10 bis 16 Uhr Halteverbote eingerichtet.

Kocherlball

Bereits zum vierten Mal findet der Kocherlball auf dem Herbstvolksfest statt. Das gesellige Beisammensein steht am Sonntag, 4. Oktober, von 9 bis 13 Uhr im Festzelt Herrnbräu auf dem Programm. Offiziell eröffnet wird die traditionelle Tanzveranstaltung von Bürgermeister Franz Wöhrl. Aufspielen werden wieder die Dellnhauser Musikanten, durch das Programm führen Franziska Straus vom Donaugau-Trachtenverband und Monika Ketterl, begeisterte Volksmusikerin und Musiklehrerin.

Sie erzählen von traditionellen bayerischen Tänzen wie Schottisch, Landler, Figurentänzen, Kreuz- und Sternpolka. Bei manchen Tänzen erklärt schon der Name dessen Tanzweise, etwa bei der Kreuzpolka. Die Handhaltung der Tanzpartner ist über kreuz und nach drei Schritten in Tanzrichtung werden auch die Füße gekreuzt. Auch bei der Sternpolka ist der Name Programm. Hier bilden alle Tanzpaare gemeinsam einen großen Stern. „Diese beiden Tänze haben im Programmablauf verschiedene Schwierigkeitsstufen berücksichtigt, sodass es für Tanzneulinge verständlich und für erfahrene Volkstänzerinnen und Volkstänzer nicht langweilig wird“, sagt Franziska Straus. „Selbstverständlich werden die Tänze von uns vorgetanzt und die Schrittfolge erklärt.“

In einer Tanzrunde werden jeweils drei Tänze gespielt, außer die Tänzer klatschen sich eine Zugabe heraus. Diese erfüllen die Dellnhauser Musikanten aus der Holledau meist mit einem Zwiefachen. In den wohlverdienten Tanzpausen können sich die Tänzerinnen und Tänzer an den Tanzaufführungen der Landsmannschaft der Banater Schwaben e.V. und der Schuhplattlergruppe des Donaugau-Trachtenverbandes e.V. erfreuen. (st-in)

Öffnungs- und Schließzeiten Fahrgeschäfte und Imbisse:
Eröffnungstag: 25. September, Öffnung: 13 bis 15 Uhr, Schließung: 24 Uhr
Samstag, 26. September, Öffnung: 11 bis 13 Uhr, Schließung 24 Uhr
Sonntag, 27. September, Öffnung: 10 bis 11 Uhr, Schließung 23 Uhr
Montag bis Donnerstag, 28. September bis 1. Oktober: Öffnung: 11 bis 13 Uhr, Schließung 23 Uhr
Freitag, 2. Oktober, Öffnung: 11 bis 13 Uhr, Schließung 24 Uhr
Samstag, 3. Oktober, Öffnung: 10 bis 11 Uhr, Schließung 24 Uhr
Sonntag, 4. Oktober, Öffnung: 9 bis 11 Uhr, Schließung 22 Uhr

Öffnungs- und Schließzeiten Warenmarkt:
Eröffnungstag: 25. September, Öffnung: 13 bis 15 Uhr, Schließung: 22 Uhr
Samstag, 26. September, Öffnung: 11 bis 13 Uhr, Schließung 22 Uhr
Sonntag, 27. September, Öffnung: 10 bis 11 Uhr, Schließung 20 Uhr
Montag bis Donnerstag, 28. September bis 1. Oktober: Öffnung: 11 bis 13 Uhr, Schließung 20 Uhr
Freitag, 2. Oktober, Öffnung: 11 bis 13 Uhr, Schließung 22 Uhr
Samstag, 3. Oktober, Öffnung: 10 bis 11 Uhr, Schließung 22 Uhr
Sonntag, 4. Oktober, Öffnung: 10 bis 11 Uhr, Schließung 20 Uhr

Weitere Informationen: www.volksfest.in und www.kulturamt-ingolstadt.de

Für Besucherinnen und Besucher des Volksfestes gilt es, Folgendes zu berücksichtigen:

• Fahrräder und E-Scooter sind auf dem Veranstaltungsbereich nicht zugelassen. Diese können am Fahrradparkplatz im Eingangsbereich abgestellt werden. Das gesamte Areal der Polizei darf nicht als Fahrradabstellfläche genutzt werden.

• Im Interesse des Tierwohls und zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sind Hunde auf dem Volksfest verboten. Ausnahme ist das Führen von Assistenzhunden.

• Bei erhöhten Besucherzahlen sollte nach 20 Uhr möglichst auf Kinderwägen verzichtet werden. Große Menschenmengen können zu Gedränge führen, damit verbunden die Gefahr, dass gegen Kinderwägen gestoßen wird und oder dass man unabsichtlich gegen Passanten fährt.

• Alle Besucherinnen und Besucher werden gebeten, keine großen Taschen oder Rucksäcke auf das Festgelände mitzunehmen – es werden vermehrt Stichproben und Kontrollen durchgeführt.

• Es ist verboten, den Festbereich mit Pkw zu befahren. Parkmöglichkeiten bieten die Parkeinrichtungen in der Innenstadt oder umliegende Parkplätze. Für Menschen mit Behinderung stehen Parkplätze in unmittelbarer Nähe zum Festgelände zur Verfügung (Zufahrt über die Harderstraße). Die Dreizehnerstraße ist vom 21. September bis 7. Oktober für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

• Ein weiterer Beitrag zur Sicherheit der Besucherinnen und Besucher sind zusätzliche Zufahrschutzmaßnahmen auf dem Gelände des Herbstvolksfestes.

• Gäste werden gebeten, das Veranstaltungsgelände so sauber wie möglich zurückzulassen und den Müll in den vorgesehenen Abfallbehältern zu entsorgen.

Hinweise der Gleichstellungsstelle
Spaß haben und sicher feiern – das möchte die städtische Gleichstellungsstelle unterstützen und beteiligt sich wieder mit einer Präventions- und Plakatkampagne. Das Volksfest steht für Lebensfreude, Genuss und Spaß. Leider werden manchmal Grenzen überschritten und es kann zu körperlichen Übergriffen, Begrapschen oder anzügliche Bemerkungen kommen, bis hin zu penetrantem Bedrängen, aufdringlichem Verhalten oder zu sexualisierter Gewalt.

Umso wichtiger ist es, sich im Vorfeld um die eigene Sicherheit zu kümmern und für die Mitmenschen aufmerksam zu bleiben – auch wenn für Grenzverletzungen immer der Täter die Verantwortung trägt. Das zum Thema zu machen, verkleinert auch die Möglichkeiten für potentielle Täter.

Spaß hört auf, wenn Grenzen nicht geachtet werden. Die Gleichstellungsstelle will alle sensibilisieren, die eigenen Grenzen und die der anderen zu achten. Damit alle mit Spaß nach einem Volksfestbesucht wieder gut nach Hause kommen, können folgende Tipps helfen.

Tipps, um sicher zu feiern:
• Bleibt zusammen und vereinbart Treffpunkte
• trage Wertsachen wie Geld, Handy & Schlüssel am Körper
• kenne dein Limit beim Trinken, …
• bleib aufmerksam. Behalte Dein Getränk im Auge
• trau deinem Gefühl. Sag NEIN, sag STOPP
• sei sicher unterwegs. Organisiere deinen Nachhauseweg, verbinde Dich über’s Handy

Besonders begrüßt wird, dass zum zweiten Mal ein Safe Place am Volksfest vom beauftragten Sanitätsdienst der Johanniter angeboten wird. Wenn sich Menschen verunsichert, bedroht oder belästigt fühlen, bekommen sie dort Hilfe und Unterstützung. Der Safe Place ist ein Ruhepunkt im Trubel und kann erstmal wieder Sicherheit geben.

Unabhängig vom Safe Place stehen allen Menschen folgende unterstützende und helfende Stellen zur Verfügung:
• Polizeinotruf 110
• Hilfetelefon bei Gewalt gegen Frauen 116016 und www.hilfetelefon.de
• Beratung bei sexualisierter Gewalt 0841 17353 und www.wirbelwind.de
• Hilfetelefon bei Gewalt an Männern 0800 1239900 und www.maennerhilfetelefon.de

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