Festkonzert im Eichstätter Dom

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Zu einem Festkonzert mit dem Startrompeter Gábor Boldoczki aus Ungarn und Domorganist Martin Bernreuther lädt die Eichstätter Dommusik am Sonntag, 4. Mai, um 19 Uhr in den Hohen Dom ein. Konzertkarten sind im Vorverkauf erhältlich.

Auf dem Programm stehen abwechslungsreiche Bläserklänge von Tomaso Albinoni, Johann Sebastian Bach und Giovanni Bonaventura Viviani. Von dem tschechischen Komponisten Petr Eben interpretiert das seit Jahren eingespielte Künstlerduo das selten gehörte Werk Okna (Fenster). Dabei handelt es sich um eine groß angelegte, viersätzige Suite über die Fenster von Marc Chagall in der Synagoge der Hadassah-Universitätsklinik in Jerusalem. Domorganist Martin Bernreuther rundet die Feierstunde mit einem Grand Dialogue von Louis Marchand (Organist der Königlichen Kapelle in Versailles) sowie Kompositionen des italienischen Meisters Marco Enrico Bossi ab.

Karten für das Festkonzert sind zu 20 Euro (ermäßigt 15 Euro) in der Buchhandlung St. Willibald am Dom in Eichstätt und online bei Ticket Regional erhältlich. Einlass zum Konzert ist ab 18.30 Uhr über den Eingang Willibaldchor sowie den barrierefreien Domaufzug möglich.

Das Künstlerduo
Der 1976 im ungarischen Szeged geborene Gábor Boldoczki gilt als „würdiger Nachfolger“ von Maurice André. Bereits mit 14 Jahren erhielt der junge Ausnahmetrompeter beim nationalen Trompetenwettbewerb in Zalaegerszeg den 1. Preis und begann nach dem Studium in Wien und Budapest seine internationale Solokarriere. Zahlreiche weitere Auszeichnungen folgten. Den endgültigen Durchbruch schaffte er 1997 als Gewinner des internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München. Auch beim 3. Internationalen Maurice-André-Wettbewerb, dem renommiertesten Trompetenwettbewerb weltweit, wurde ihm der 1. Preis verliehen. Seitdem gastiert Gábor Boldoczki regelmäßig in den bedeutendsten Musikmetropolen Europas.

Martin Bernreuther ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Domorganist in Eichstätt. Nach den Abschlüssen Kirchenmusik Diplom A, Künstlerisches Diplom Konzertfach Orgel „Mit Auszeichnung“, der Verleihung des Meisterklassen-Diploms und dem Studium als Stipendiat des Deutschen Akademischen Austauschdienstes in Paris war er zunächst Professor für Orgel, Improvisation und Cembalo an der Hochschule der Künste der Katholischen Universität von Porto. Seine bisherige Konzerttätigkeit führte ihn in bedeutende Kirchen und Kathedralen des In- und Auslands. Nach mehrjähriger Tätigkeit am Münchner Dom und an der Pfarr- und Klosterkirche St. Birgitta und St. Alto in Altomünster wurde er am 1. November 2002 zum Domorganisten und amtlichen Orgelsachverständigen der Diözese Eichstätt ernannt. Seit 2024 ist er zusätzlich Musikpräfekt am Collegium Willibaldinum, dem Priesterseminar der Diözese Eichstätt. (pde)

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