Critical Friends des Stadttheaters starten erste Umfrage

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Mit dem Projekt Critical Friends hat das Stadttheater Ingolstadt einen Prozess angestoßen, der auf echte Beteiligung und neue Perspektiven setzt. Menschen aus ganz unterschiedlichen Teilen der Stadtgesellschaft sind eingeladen, das Theater kritisch zu begleiten, eigene Erfahrungen einzubringen und aktiv an seiner Weiterentwicklung mitzuwirken.

Nun beginnt das erste Langzeitprojekt dieser engagierten Gruppe: Eine groß angelegte Umfrage in die Stadtgesellschaft. Sie soll herausfinden, was sich Menschen vom Theater wünschen, welche Erfahrungen oder Hemmnisse sie bisher auf Distanz gehalten haben – und wie ein Ort entstehen kann, der für mehr Menschen relevant, einladend und zugänglich ist. Ein Ort, der Vielfalt nicht nur zeigt, sondern lebt.

HIER geht´s zur Umfrage: Umfrage der Critical Friends

Die Umfrage ist kostenlos, anonym und mehrsprachig online verfügbar. Zusätzlich führen die Critical Friends persönliche Gespräche und Umfragen an verschiedenen Orten in Ingolstadt durch. Der Auftakt erfolgt am 24. Mai von 12:00 bis 18:00 Uhr beim Stadtteilfest im Augustinviertel. Dort sind Interessierte herzlich eingeladen, mit den Critical Friends ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und ihre Sicht auf das Theater zu teilen.

Das Ziel ist klar: Das Theater soll zu einem Raum werden, in dem sich mehr Menschen wiederfinden können – unabhängig von Alter, Herkunft, sozialem Hintergrund oder bisherigen Berührungspunkten mit Kultur.

Critical Friends
Das Projekt Critical Friends bringt Vertreter*innen der vielfältigen Stadtgesellschaft mit dem Theater Ingolstadt in einen kontinuierlichen Austausch. Über die gesamte Spielzeit hinweg begleiten sie das Theater in beratender Funktion, erhalten Einblicke in interne Abläufe, besuchen Proben und setzen sich mit inhaltlichen Fragestellungen auseinander. Die Mitglieder dieser Gruppe erhalten bei regelmäßigen Treffen Einblicke in interne Arbeitsprozesse, besuchen Proben und diskutieren thematische Schwerpunkte. Als Expert*innen ihres Alltags bringen sie ihre Perspektiven ein und wirken an der Weiterentwicklung der Beziehung zwischen Stadt und Theater mit. Ziel ist es, mit verschiedenen sozialen, ethnischen, kulturellen und queeren Perspektiven sowie unterschiedlichen Altersgruppen gemeinsam neue Impulse für die Theaterarbeit zu entwickeln. (stth)

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