Oper im Taschenbuchformat: La Traviata in Ingolstadt

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    Die gemeinnützige Internationale Stiftung zur Foerderung von Kultur und Zivilisation, München lädt ein zu einer Opernaufführung im Freien am Montag, 26. Juni am Carraraplatz, in Ingolstadt. Die Veranstaltung wird ausgetragen vom Kulturamt der Stadt Ingolstadt. Bei schlechtem Wetter findet das Konzert im Rudolf-Koller-Saal der VHS statt.

    Die Aufführung dauert ca. 1,5 Stunden und ist für alle kostenlos; die dafür nötigen erheblichen finanziellen Mittel trägt größtenteils die Stiftung.

    Spenden sind dankend erwünscht | Spendenquittung ab 200 Euro

    Musik auf Rädern ist ein Projekt der Internationalen Stiftung zur Foerderung von Kultur und Zivilisation, die im Jahre 1995 von dem Münchner Unternehmen Erich Fischer (EBV) gegründet wurde und der bis heute maßgeblich an der Verwirklichung seiner Stiftungsprojekte mitwirkt. Mit dieser quasi „klassischen Straßenmusik“ präsentiert die Stiftung in aufgelockerter Atmosphäre klassische Musik auf sehr hohem künstlerischem Niveau mit dem Ziel, Publikum anzusprechen, das ansonsten kaum in Opernhäusern oder Konzertsälen zu finden ist. Zuhören kann jeder, der Zeit und Lust hat, gezielt kommt oder gerade zufällig vorbei geht….

    Mit Oper im Taschenbuchformat gelingt es, „große Oper“ sehr authentisch und nah im Kleinen erleben zu können: Ein fulminantes Streichquartett und ein Akkordeonist als „Orchester“ und drei Gesangssolisten bringen alle wesentlichen Arien und Ensembleszenen des Werks auf die Bühne; darüber hinaus erklärt die lebendige, publikumsnahe und informative Moderation von Musikdirektor Johannes Erkes (Viola), selbst renommierter Kammermusiker, die gesamte Handlung und bietet sowohl für „Opernneulinge“ als auch für “Operngeübte” jeden Alters Interessantes zum Werk, den handelnden Figuren und dem Komponisten. Im besten Sinne: Oper für Jedermann!

    La Traviata:
    Immer auf dem richtigen Pfad unterwegs?
    Mit ihren spektakulären Melodien und ihrem zutiefst menschlichen Handlungsgeschehen zählt Giuseppe Verdis Oper „La Traviata“ heute zu den weltweit meistgespielten und beliebtesten Bühnenerlebnissen der Opernwelt. Übersetzt heißt der Titel: Die vom Weg abgekommene. Gemeint ist damit die in Paris lebende Violetta. Sie ist die Hauptfigur dieser im Jahr 1853 in Venedig uraufgeführten und anfänglich floppenden Oper. Die Traviata durchlebt das Menschsein in nahezu allen Facetten, wobei sie mit ihrer charismatischen Ausstrahlung ihr Umfeld in Bann zieht: Leidenschaft, Tiefgründigkeit, Wohlstand, Loyalität, Sinnlichkeit und Demut prägen die Szenerie ebenso wie Kälte, Oberflächlichkeit, Krankheit, Abtrünnigkeit und falscher Stolz. Eine Oper, die das Publikum bewegt und Fragen aufwirft. Nicht zuletzt danach, wo der richtige Pfad überhaupt verläuft?

    Musik auf Rädern/Oper im Taschenbuchformat:
    Diese Zahlen können sich „sehen und hören“ lassen: In den Jahren 2007 – 2022 fanden rund 388 Aufführungen so bekannter Opern wie „Die Zauberflöte“ (2007, 2009, 2015, 2016, 2021), „Don Giovanni“ (2008, 2019), „Carmen“ (2010, 2016), „La Traviata“ (2011, 2019), „Der Freischütz“ (2012, 2016, 2017), „Rienzi“ (anlässlich des Wagnerjahres 2013), „La Bohème“ (2014), „Die Entführung aus dem Serail“ (2015), „Der Barbier von Sevilla“ (2017), „Don Pasquale“ (2018) und „Figaros Hochzeit“ (2022) vor einigen Zehntausend begeisterten Zuhörern statt. 2015 wurde das Projekt nach NRW ausgeweitet; 2016 und 2017 fand erstmals eine Sommer-Tournee in sechs ostdeutschen Städten statt.
    Weitere Informationen unter www.internationalestiftung.de

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