Altmühl erstklassig in Sachen Wassertourismus

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Die Altmühl und die Saar sind die ersten Flüsse in Deutschland, die der Bundesverband Kanu (BVKanu) mit dem neuen Qualitätssiegel „QMW – Qualitätsmanagement Wassertourismus Deutschland“ zertifiziert hat. Es steht für hohe Standards in den Bereichen Infrastruktur, Service, Nachhaltigkeit und Erlebnisqualität entlang wassertouristisch genutzter Gewässer. „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir die Belange von Naturschutz, Fischerei und Freizeitnutzung gut in Einklang bringen“, freute sich Christoph Würflein, der Geschäftsführer des Tourismusverbands Naturpark Altmühltal.

Landrat Manuel Westphal, erster Vorsitzender des Naturpark Altmühltal (Südliche Frankenalb) e.V., lobte die gute Zusammenarbeit in Sachen Kanutourismus. Im Naturpark Altmühltal sei es gelungen, Landkreise und Gemeinden, Wasserwirtschaftsämter, Bootsvermieter, Angler und Naturschützer an einen Tisch zu bringen und ein gemeinsames Konzept für einen nachhaltigen Wassertourismus ohne Verbote zu entwickeln.

Kanuvermieter setzen auf Qualität

Dieses gemeinsame Bekenntnis zum nachhaltigen Wassertourismus machte auch die neue Zertifizierung möglich. Die Initiative dafür ging von der Arbeitsgemeinschaft Kanuqualität Altmühl – kurz AKQUA – unter Vorstand Wolfgang Chmella aus. Dieser Zusammenschluss der Bootsvermieter hat es sich zum Ziel gesetzt, den Kanutourismus zwischen Gunzenhausen und Dietfurt natur- sowie sozialverträglich zu gestalten. Deren Engagement für die Altmühl spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass sieben Bootsvermieter bereits seit Jahren als Einzelbetriebe geprüft sind. „Damit sind sie eine freiwillige Selbstverpflichtung eingegangen. Sie verzichten zum Beispiel darauf, bei zu niedrigem Wasserstand Boote auszugeben und informieren die Gäste über den Naturraum Altmühl“, betonte Würflein.

Auch das Ranger-Team des Naturparks setzt sich dafür ein, dass das Kanuwandern auf der Altmühl naturverträglich bleibt: An besucherstarken Tagen klären Rangerinnen und Ranger die Gäste an Hotspots über das richtige Verhalten während der Tour auf. Insbesondere durch gezielte wasserbauliche Maßnahmen leisten die Wasserwirtschaftsämter ebenfalls einen entscheidenden Beitrag in Sachen Besucherlenkung. Die Experten des BVKanu bewerteten zudem Service und Infrastruktur entlang der Bootwanderstrecke. Diese Punkte fallen überwiegend in den Zuständigkeitsbereich der Landkreise Eichstätt und Weißenburg-Gunzenhausen sowie der Gemeinden am Fluss.

Die QMW-Zertifizierung soll mit einem bundesweiten Qualitätsstandard Orientierung für wassertouristische Gäste schaffen, den nachhaltigen Bootstourismus fördern und gleichzeitig konkrete Entwicklungsimpulse für Regionen bieten. (npa)

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