Wenn die laufende Saison auf die Zielgerade einbiegt, dann ist Zeit einen Blick auf das zu werfen, was kommt. Und so wurde nun das Programm der Kammerphilharmonie Ingolstadt für die Saison 2026/27 präsentiert – im Rahmen eines lockeren Gesprächs vor dem Abokonzert mit Ilya Gringolts im Festsaal des Ingolstädter Stadttheaters.
Die Lebensdauer des Festsaals ist begrenzt, ebenso die finanziellen Mittel der Stadt. Das ist hinlänglich bekannt. Mit dem Congress Centrum hat man für die übernächste Saison eine Übergangs-Heimat gefunden. Warum die Kammerphilharmonie (ehemals Georgisches Kammerorchester) wichtig für Ingolstadt ist, betonte Kulturreferent Marc Grandmontage: „Die Kammerphilharmonie ist ein Teil der Stadtgeschichte, die unser Leben bereichert. Sie ist ein Teil Ingolstadts.“ Durch das Orchester kämen gerade Kinder in Berührung mit den Künsten. Das sei kein „nice to have“, sondern hier werde Bildungsarbeit geleistet. Und das Orchester liegt dem Publikum am Herzen: „Alle lieben das Orchester!“ erklärte Ariel Zuckermann, Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Kammerphilharmonie Ingolstadt. Alle – damit sind nicht nur die Zuhörerinnen und Zuhörer, sondern auch die Gastkünstlerinnen und -künstler gemeint, die seit Jahren das Konzertprogramm bereichern. Jeder Gast, der einmal mit „den Georgiern“ (so nennen sie viele immer noch) aufgetreten ist, komme gerne wieder und berichte auch anderen Solisten und Solistinnen von der besonderen Energie, die hier herrsche. „Es gibt keine Barriere zwischen Orchester und Publikum“, so Zuckermann.

Die neue Saison beginnt am 17. September mit einem sprichwörtlichen Paukenschlag: Die Perkussionistin Vivi Vassileva wird als Solistin John Coriglianos „Conjurer“ Konzert für Schlagzeug und Streichorchester bestreiten. Für Ariel Zuckermann, der u.a. mit dem großen Martin Grubinger über 100 Konzerte absolviert hat, ein „guter Anfang der Saison.“
Es folgt eine Mischung aus Newcomern und Stars, die sich zusammen mit der Kammerphilharmonie auf eine abwechslungsreiche Reise durch verschiedene Musikstile machen. Unter anderem gibt es ein Wiedersehen mit Jazz-Pianist Tim Allhoff, der 2009 bis 2011 als musikalischer Leiter am Stadttheater Ingolstadt arbeitete.
Vor jedem Konzert wird es um 19.30 Uhr eine kurze Konzerteinführung durch Mitglieder des Orchesters geben.
Die bewährten Abos (12er/10er/Zuckermann/Flexi/Abo-Plus) werden auch in der nächsten Saison angeboten. Neu: das U 30 Ticket. Konzertbesucherinnen und -besucher unter 30 Jahren erhalten gegen entsprechenden Nachweis 50% Ermäßigung auf Einzelkarten in den Kategorien II und III. Die Ermäßigung gilt an der Abendkasse, sofern ein entsprechendes Kontingent verfügbar ist. Hier geht’s zum kompletten Programm:
https://kammerphilharmonie-in.de/wp-content/uploads/2021/06/gko260515_Programmheft_ALLES.pdf
Für den Nachwuchs hat die Kammerphilharmonie unter dem Motto „Pico Cello“ wieder eine Reihe an Kinder- und Familienkonzerten geplant, dazu Angebote für Kindergärten und Schulklassen. Diese finden sich in einem eigenen Spielplan: https://kammerphilharmonie-in.de/wp-content/uploads/2021/06/gko260515_Programmheft_PICOCELLO.pdf
Alle Infos finden Sie unter www.kammerphilharmonie-in.de. (ma)
